Vorwort

Liebe Fußball- und SBR-Freunde,

herzlich willkommen auf der Homepage der Fußballabteilung des SB/DJK Rosenheim.

Seit November 2015 ist eine neuformierte Abteilungsleitung für die Sportbund-Fußballer zuständig. Rainer Pastätter hat das Amt von Willi Bonke übernommen, an seiner Seite steht mit Thomas Leppert ein engagierter Mann aus den eigenen Reihen als Stellvertreter. Gemeinsam mit einem Team an Mitstreitern wollen sie die Zukunft der SBR-Fußballer gestalten, den Sportbund erfolgreich in die nächsten Jahre führen.

Das neue Jahrtausend hat es bislang recht gut gemeint mit dem Sportbund DJK: 2002 ist die erste Mannschaft in die Bezirksoberliga aufgestiegen, 2007 in die Landesliga und 2011 in die Bayernliga. Die zweite Mannschaft ist in dieser Zeit unter anderem von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga durchmarschiert, die A-Junioren haben sich seit dem Aufstieg 2001 in die Bezirksoberliga als eine der besten Mannschaften in der Region und in Oberbayern bewährt. Dies alles war nur möglich durch ein umsichtiges Handeln von Willi Bonke an der finanziellen Front, der unermüdlichen Aufbauarbeit und Erfolgsleistung von Richard Neumeier in der Nachwuchsförderung, der Arbeit herausragender Trainer wie Hans-Jürgen Ziegler oder Walter Werner und dem Engagement der Nachwuchstrainer und ehrenamtlichen Helfer. Viele Höhepunkte haben die vergangenen Jahre geprägt, nicht nur die Aufstiege, sondern auch Testspiele gegen Schalke 04 oder 1860 München. Der SBR hat durchaus für Aufsehen gesorgt.

Natürlich gab es auch Tiefpunkte. Trotz der Abstiege der Herrenmannschaften ist der Sportbund ein etablierter Verein in den höheren Ligen des Bayerischen Fußball-Verbandes. Das soll auch weiterhin so bleiben. Noch besser: Man will an die Zeiten anknüpfen, in denen man mit Spielern aus der Region und vor allem dem eigenen Nachwuchs für Furore sorgte. Die Erfahrungen von damals haben gezeigt, dass dies für den SB/DJK Rosenheim genau der richtige Weg ist. Und die drei Meistertitel im Nachwuchs 2016 sind der Beweis, dass es möglich ist.

Sowohl auf dem Platz als auch neben dem Rasen geht dies aber nur gemeinsam. Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans und natürlich unsere Sponsoren und Unterstützer – wir alle gehören zusammen! Und wir alle wollen gemeinsam die nächsten Ziele anpacken: Die SBR-Teams möglichst weit oben etablieren, immer wieder für besondere sportliche und gesellschaftliche Highlights sorgen und viele junge Sportler und Trainer zu besonderen Typen in der Gesellschaft mit entwickeln. Das geht nur mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl, denn:

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Die Geschichte der Sportbund-Fußballer

 

Die Anfänge:

Bereits 1931 hatten die Fußballer den Wunsch, der DJK anzugehören, aus „gesundheitlichen Gründen“ wurde dies jedoch abgelehnt. Erst auf der Versammlung am 26. Februar 1932 wird der Antrag zur Gründung einer Fußballabteilung in der DJK Rosenheim angenommen. Drei Tage später meldete Abteilungsleiter Martin Lenz 14 Spieler beim Fußballverband an. Das erste Spiel bestritten die Rosenheimer DJK-Fußballer beim Bezirkssportfest in Kolbermoor gegen die DJK Kolbermoor – es endete 2:2 unentschieden. Bis zum Verbot der DJK im Jahr 1934 wurden ausschließlich Freundschafts- und Turnierspiele bestritten.

Wiederbeginn:

Nach dem Kriegsende wurden die Sportvereine zunächst im ASV Rosenheim vereinigt. Am 19. Mai 1947 meldete Abteilungsleiter Eduard Riedl dann eine Senioren- und eine Jugendmannschaft beim Fußballverband an. Da der Sportplatz an der Ellmaierstraße mit Wohnhäusern verbaut worden war, mussten die Heimspiele auf dem ESV-Platz ausgetragen werden. Die erste Mannschaft wurde in der Saison 1947/48 in der Bezirksklasse II, Gruppe Rosenheim, eingeteilt. Die Verbandsrunde begann am 31. August 1947, die erste Mannschaftsaufstellung lautete: Herbert Keß – Max Marey, Theo Brandl – Stemmer I, Eduard Riedl, Stemmer II – Walter Ruedorfer, Hugo Eder, Rudi Schluttenhofer, Willi Eder, Hans Kink. Am Ende der Saison war die Mannschaft mit 9:35 Punkten Tabellenletzter.

Am 1. Januar 1948 löste Anton Huber den bisherigen Abteilungsleiter Eduard Riedl ab. Jugendleiter war Willi März, dem dann Josef Ettenhuber folgte. In der Saison 48/49 konnte aufgrund Personalmangels keine erste Mannschaft gestellt werden, dafür war die Jugend im Spielbetrieb und belegte den zweiten Rang hinter dem TuS Rosenheim. Ein Jahr später wurde Ludwig Bartl als neuer Abteilungsleiter gewonnen, er fungierte auch als Spielertrainer. Zum Jugendleiter wurde Karl Schweighofer gewählt.

1949/50 gab es wieder eine erste Mannschaft, die den fünften Platz belegte. Ein Jahr später stand dann der neue Sportplatz an der Schießstattstraße zur Verfügung. Abteilungsleiter Josef Hochholzer konnte zwei Herren-, eine Jugend- und eine Schülermannschaft melden. Die erste Mannschaft schaffte mit einem 4:0-Sieg am letzten Spieltag erstmals den Aufstieg in die B-Klasse. Dort erreichte man im ersten Jahr den siebten Rang. 1953 stieg man aber wieder in die C-Klasse ab und verweilte dort einige Jahre. Mit Ernst Lüdecke als Abteilungsleiter wurde die Mannschaft 1958 und 1959 Vizemeister. Auch 1960 blieb nur der zweite Rang, nachdem man mit dem ESV Rosenheim am Saisonende punktgleich war und dann das Entscheidungsspiel mit 0:1 verlor. 1961/62 gelang dann unter der Leitung von Martin Kay der Sprung in die B-Klasse, die aber dann wieder nicht gehalten werden konnte.

Es ging nach oben:

1963/64 war dann die letzte Sportbund-Saison in der C-Klasse: Mit 41:3 Punkten wurde die Mannschaft überlegen Meister, Neuzugang Werner Skrobek steuerte 29 Tore bei. Diesmal konnte man die B-Klasse halten und in der darauffolgenden Saison den zweiten Platz erringe. Am Ende der Saison 1966/67 sollte dann der Sprung in die A-Klasse gelingen. Mit dem neuen Spielertrainer Sepp Niedermeier und Neuzugängen wie Günther Hugo, Herbert Weidenschlager und Hermann Weigert mischte der SBR auch gleich vorne mit, fing sich dann nach etlichen Rückschlägen wieder und machte am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg in Kiefersfelden durch zwei Skrobek-Tore den Aufstieg perfekt. In der ersten A-Klassen-Saison lag der Sportbund dann bis zur Winterpause hoffnungslos hinten, machte dann aber von Spiel zu Spiel Boden gut und schaffte durch einen Sieg im Entscheidungsspiel über Berchtesgaden den Klassenerhalt. 1968/69 wurde man Vizemeister der A-Klasse. Und ein Jahr später holte man sich den Titel und bestritt die Aufstiegsspiele zur Bezirksliga. Im Heimspiel gegen den TSV Übersee behielt man mit 1:0 die Oberhand, das Rückspiel gewann der SBR mit 2:0 – erstmals war der SBR auf Bezirksebene aktiv. Bester Torschütze war Peter Fischer mit 22 Saisontreffern.

Der Aufschwung hält an:

In den folgenden sieben Jahren spielte der Sportbund in der Bezirksliga Ost unter den Trainern Sepp Niedermeier, Karl Dörfler und Hannes Kober. Als Abteilungsleiter fungierten in dieser Zeit Michael Manhart, Eduard Dörfler und Wolfgang Noe. Dann kam Trainer Niedermeier zurück und mit Werner Luxi, Hans Reich und Rainer Krebs wechselte prominente Verstärkung von den Münchner Löwen zum SBR. In den Jahren zuvor hatten unter anderem Spieler aus dem afrikanischen Togo die Personaldecke aufgefüllt und damit landesweit für Aufsehen gesorgt. In einem dramatischen Endspurt gelang 1977 durch ein 1:1 in Ampfing die Meisterschaft in der Bezirksliga. Das Aufstiegsspiel zur Landesliga Süd in Weilheim gewann der SBR gegen Hohenpeißenberg mit 5:2.

Als Lohn für den Aufstieg durften die Sportbund-Fußballer im Winter eine Reise nach Togo antreten und gewannen in der Hauptstadt Lome gegen die Nationalmannschaft durch Tore von Peter Brunner, Peter Bauer und Karlheinz Kas vor 10000 Zuschauern mit 3:0. Damals waren sie schon wieder Tabellenführer und marschierten auf Anhieb in die Bayernliga, damals die dritthöchste deutsche Spielklasse durch. Vor allem zuhause waren die Sportbündler in der Saison 1977/78 eine Macht und holten 32:2 Punkte. Ein 1:1 in Dachau machte drei Spieltage vor dem Ende der Saison den Triumph perfekt. Die Meistermannschaft bildeten Rainer Krebs, Günther Hugo, Franz Voggesberger, Hans Reich, Werner Luxi, Helmut Wimmer, Christoph Kurz, Peter Berberski, Peter Bauer, Hans-Peter Kapser, Vlado Spirk, Karlheinz Kas, Peter Brunner, Hermann Rott, Hans-Jürgen Ziegler, Manfred Strasser, Reinhard Pastätter, Hans Gschwendtner, Manfred Czermak.

Eine Saison in der dritthöchsten Liga:

Fünf Neue verpflichtete der SBR für die Bayernliga-Saison 1978/79: Vom FC Bayern Hof kam Manfred Seifert, von der SpVgg Starnberg Karl-Heinz Hohenleitner und von 1860 Rosenheim Martin Wildgruber, Friedl Läufer und Fred Schweinsteiger. Zum ersten Spiel gegen den TSV Hirschaid (2:2) kamen über 600 Zuschauer. Danach verlief die Saison nicht so wie erhofft: Auswärts war man oft zu harmlos, zuhause leistete man sich zu viele Unentschieden. Nach 24 Spielen trat Trainer Sepp Niedermeier zurück, Martin Wildgruber übernahm. Die Höhepunkte waren sicherlich die Derbys gegen 1860 Rosenheim. Das Hinspiel (0:0) sahen 2500 Zuschauer, im Rückspiel (0:3) kamen 1100 Fans. Bis zum letzten Spieltag hatte man die Chance auf den Ligaverbleib, musste aber dann als 16. doch absteigen.

Noch ein Abstieg und der Neuaufbau:

In die Landesliga Süd startete der SBR dann mit dem neuen Trainer Hans Greben und wurde am Ende Vizemeister hinter Fürstenfeldbruck und noch vor der SpVgg Unterhaching. Mit Ferdl Keller, früher Hamburger SV, Hannover 96 und 1860 München, schnürte ein Ex-Nationalspieler die Stiefel für den SBR. Auch in den kommenden Jahren konnte man den Bayernliga-Aufstieg nicht mehr erringen und man fiel kontinuierlich zurück – 1982/83 endete die Saison mit dem Abstieg in die Bezirksliga. Die zweite Mannschaft musste sogar aufgelöst werden.

Dem neuen Trainer Richard Neumeier stand also eine Herkulesaufgabe bevor. Er reaktivierte viele junge Spieler und schaffte es, eine Mannschaft zu formen. Der von vielen Experten vorhergesagte Absturz in die A-Klasse wurde mit Platz acht souverän vermieden. Auch in den kommenden Spielzeiten hielt sich der SBR im Mittelfeld und wurde 1985 deutscher DJK-Vizemeister. Zur Saison 1987/88 wollte man die Qualifikation für die neu eingeführte oberbayerische Eliteklasse Bezirksoberliga schaffen – das Neumeier-Team um Rainer Krebs, Harald Melnik und Franz Voggesberger schaffte diese souverän. In einem Testspiel traf man auf die U21-Nationalmannschaft von Togo und verlor mit 0:2 – ein Tor schoss der spätere Bundesliga-Profi Bachirou Salou.

In der Bezirksoberliga etablierte sich der SBR schnell, wurde im ersten Jahr Fünfter und landete im zweiten Jahr im Mittelfeld. Nach sieben Jahren hörte dann Trainer Richard Neumeier auf und wurde Technischer Leiter. Miro Datko übernahm und wurde am Ende Fünfter. Dann verließen einige Leistungsträger den Verein und der Sportbund stieg wieder in die Bezirksliga ab.

Ein Ex-Profi übernimmt:

Für die Saison 1992/93 konnte der SBR Norbert Eder als neuen Trainer verpflichten. Der ehemalige Nationalspieler und Bayern-Profi wurde mit einer neu zusammengestellten Mannschaft auf Anhieb Vizemeister und schaffte über Relegationsspiele die Rückkehr in die BOL. Dabei gelang im entscheidenden Spiel gegen den SV Aubing ein unvergesslicher 8:0-Erfolg. Eine herausragende Saison spielte Stürmer Thomas Rothstein mit 28 Saisontoren. In der Bezirksoberliga wehte dann ein anderer Wind und wieder musste der SBR in die Relegation – diesmal, um den Abstieg zu vermeiden. Dies gelang, weil im entscheidenden Spiel der reaktivierte Torwart Rainer Krebs im Elfmeterschießen seine Stärke unter Beweis stellte.

Im darauffolgenden Jahr war der Abstieg aber nicht mehr zu verhindern. Richard Neumeier löste Trainer Rainer Lehmanski ab und legte die drittbeste Rückrunde hin – der Rückstand war allerdings schon zu groß. Norbert Eder kam noch einmal für zwei weitere Saisonen und musste dabei aus Personalmangel sogar nochmal das Trikot anziehen. Es sprangen allerdings nur Mittelfeldplätze heraus. Das Highlight war ein Testspiel gegen den 1. FC Köln im April 1997, als Toni Polster und Co. 1500 Zuschauer anlockten. Der SBR unterlag dem Bundesligisten mit 3:10.

Schlechte Zeiten, gute Zeiten:

In der Bezirksliga lief es weiterhin nicht gut für den SBR. Wieder einmal war Richard Neumeier der Hoffnungsträger auf der Trainerbank und konnte in der Saison 1997/98 mit einem fulminanten Endspurt den Abstieg vermeiden. Dann übernahm Hans-Jürgen Ziegler und kämpfte in seiner ersten Saison ebenfalls um den Klassenerhalt, den sich der Sportbund erst über die Entscheidungsspiele sichern konnte. Dann aber stellte Ziegler sein Team gezielt zusammen und es ging immer mehr bergauf. Erstmals trug dann auch die von Neumeier geleistete Nachwuchsarbeit Früchte: Die A-Junioren stiegen 2001 in die Bezirksoberliga auf und fortan schafften immer wieder junge Eigengewächse den Sprung in den Herren-Kader. Unter Trainer Manfred Thaler stieg die zweite Mannschaft via Relegation in die Kreisklasse auf, 2002 verabschiedete sich Ziegler mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga – ebenfalls über die Relegation, nachdem das Team zunächst Garmisch-Partenkirchen mit 3:2 und dann den ASV Dachau mit 5:3 besiegte.

Der Aufschwung hielt an, auch wenn es immer turbulente Zeiten mit Trainerwechseln gab. In der Schlussphase der Saison 2004/05 mussten Hans-Jürgen Ziegler und Richard Neumeier noch einmal ihr Können unter Beweis stellen und retteten den SBR gemeinsam vor dem Abstieg aus der BOL – natürlich wieder über die Relegation mit zwei dramatischen Spielen. Zugleich schafften die A-Junioren unter der Regie von Neumeier erneut den Sprung in die Bezirksoberliga – um dort erneut zu glänzen und 2006 den einmaligen Durchmarsch in die Bayernliga ohne Niederlage zu schaffen. Dem Team gehörten unter anderen Simon Vockensperger, Franz Eyrainer, Christoph Börtschök und Michael Hofer an, die den weiteren Sportbund-Werdegang prägten.

Noch einmal Bayernliga:

Diese jungen und noch weitere Spieler kamen zum Kader von Trainer Walter Werner hinzu, der gemeinsam mit den routinierten Akteuren wie Thomas Rothstein, Werner Wirkner und Neuzugang Sepp Heller die richtige Mischung fand. Der SBR wurde durch einen dramatischen 4:2-Sieg in Eichstätt vor 1600 Zuschauern Vizemeister und spielte 2007 in der Relegation um den Aufstieg. Dort besiegte man den TSV Gersthofen im Elfmeterschießen und schaffte nach einem Vierteljahrhundert die Rückkehr in die Landesliga Süd. Dort akklimatisierte sich der Sportbund relativ schnell, gewann bei Augsburg II (unter der Leitung von Thomas Tuchel) durch sechs Treffer von Heller mit 6:2 und belegte stets Plätze in der oberen Tabellenhälfte. Rang neun 2008 folgte der fünfte Platz 2009 und der vierte Rang 2010. Gleichzeitig hatte auch der Aufschwung der zweiten Mannschaft begonnen, die unter der Regie von Richard Neumeier den Aufstieg in die Kreisliga und unter Harald Melnik den Sprung in die Bezirksliga schaffte. Unter Franz Pritzl gelang mit dem dritten Bezirksliga-Rang die beste Platzierung von SBR II in der Vereinsgeschichte. Dabei kam sogar Torwart Rainer Krebs mit 51 Jahren noch zum Einsatz, als er wegen Personalnot noch einmal die Handschuhe auspackte und ein 1:1 gegen Raubling sicherte.

Zwar zählte man in der Saison 2010/11 in der Landesliga nicht zu den absoluten Favoriten, im erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten war der SBR schon einzurechnen. Und das Team von Trainer Walter Werner ging unbeirrt seinen Weg. Am Ende stand drei Spieltage vor Schluss nach einem 2:1 in Eichstätt und einer Niederlage der Konkurrenz der Aufstieg fest. Der Sportbund war wieder in der Bayernliga!

Dort hatte man in der Saison 2011/12 erneut mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insgesamt benötigte man sechs Torhüter in dieser Saison, dennoch schlug man sich wacker, gewann das Derby gegen 1860 Rosenheim vor 1800 Zuschauern mit 3:0 und erreichte die Relegationsspiele zur neugeschaffenen Regionalliga. Dort musste man sich Augsburg II mit 1:1 und 0:1 knapp geschlagen geben.

Trainerwechsel und Abstiege:

Nach dieser Spielzeit endete die Ära von Trainer Walter Werner nach sieben Jahren. Ihm folgte Manfred Burghartswieser und der SBR spielte in der neuen Bayernliga Süd. Dort belegte man nach gutem Start einen Mittelfeldplatz. Ihm folgte Ex-Profi Günter Güttler, der in seiner ersten Saison den Klassenerhalt schaffte und im zweiten Jahr nach der Vorrunde freigestellt wurde. Der Sportbund war in Abstiegsgefahr und Matthias Pongratz sollte die Wende bringen. Das Unterfangen aber blieb erfolglos und am Ende der Saison 2014/15 folgte der Sturz in die Landesliga. Dort konnte man auch in der Saison 2015/16 nicht überzeugen und wendete erst in der Rückrunde die neuerliche Abstiegsgefahr ab. Pongratz beendete die Spielzeit nicht, sondern trat drei Runden vor Schluss zurück. Auch die zweite Mannschaft des SBR musste einen Absturz hinnehmen, 2015 stieg man aus der Bezirksliga ab, 2016 aus der Kreisliga. Ex-Kapitän Werner Wirkner, der fünf Jahre lang die „Zweite“ betreute, ist in der Saison 2016/17 nun gemeinsam mit dem früheren Angreifer Sepp Heller für die Landesliga-Mannschaft zuständig, Harry Mayer hat die zweite Mannschaft in der Kreisklasse übernommen. Die SBR-Zukunft wird im Nachwuchs gestaltet: Die A-Junioren haben sich 2016 mit einem 13:1-Erfolg im entscheidenden Spiel über Freising den Meistertitel in der Bezirksoberliga gesichert, auch B- und D-Junioren schafften Meistertitel.

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