Der Verein

Liebe Fußball- und SBR-Freunde,

herzlich willkommen auf der Homepage der Fußballabteilung des SB/DJK Rosenheim.

Seit November 2015 ist eine neuformierte Abteilungsleitung für die Sportbund-Fußballer zuständig. Rainer Pastätter hat das Amt von Willi Bonke übernommen, an seiner Seite steht mit Thomas Leppert ein engagierter Mann aus den eigenen Reihen als Stellvertreter. Gemeinsam mit einem Team an Mitstreitern wollen sie die Zukunft der SBR-Fußballer gestalten, den Sportbund erfolgreich in die nächsten Jahre führen.

Das neue Jahrtausend hat es bislang recht gut gemeint mit dem Sportbund DJK: 2002 ist die erste Mannschaft in die Bezirksoberliga aufgestiegen, 2007 in die Landesliga und 2011 in die Bayernliga. Die zweite Mannschaft ist in dieser Zeit unter anderem von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga durchmarschiert, die A-Junioren haben sich seit dem Aufstieg 2001 in die Bezirksoberliga als eine der besten Mannschaften in der Region und in Oberbayern bewährt. Dies alles war nur möglich durch ein umsichtiges Handeln von Willi Bonke an der finanziellen Front, der unermüdlichen Aufbauarbeit und Erfolgsleistung von Richard Neumeier in der Nachwuchsförderung, der Arbeit herausragender Trainer wie Hans-Jürgen Ziegler oder Walter Werner und dem Engagement der Nachwuchstrainer und ehrenamtlichen Helfer. Viele Höhepunkte haben die vergangenen Jahre geprägt, nicht nur die Aufstiege, sondern auch Testspiele gegen Schalke 04 oder 1860 München. Der SBR hat durchaus für Aufsehen gesorgt.

Natürlich gab es auch Tiefpunkte. Trotz der Abstiege der Herrenmannschaften ist der Sportbund ein etablierter Verein in den höheren Ligen des Bayerischen Fußball-Verbandes. Das soll auch weiterhin so bleiben. Noch besser: Man will an die Zeiten anknüpfen, in denen man mit Spielern aus der Region und vor allem dem eigenen Nachwuchs für Furore sorgte. Die Erfahrungen von damals haben gezeigt, dass dies für den SB/DJK Rosenheim genau der richtige Weg ist. Und die drei Meistertitel im Nachwuchs 2016 sind der Beweis, dass es möglich ist.

Sowohl auf dem Platz als auch neben dem Rasen geht dies aber nur gemeinsam. Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans und natürlich unsere Sponsoren und Unterstützer – wir alle gehören zusammen! Und wir alle wollen gemeinsam die nächsten Ziele anpacken: Die SBR-Teams möglichst weit oben etablieren, immer wieder für besondere sportliche und gesellschaftliche Highlights sorgen und viele junge Sportler und Trainer zu besonderen Typen in der Gesellschaft mit entwickeln. Das geht nur mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl, denn:

„Wir sind der Sportbund“

Die Geschichte der DJK

Im 19. Jahrhundert dominierten die bürgerlichen Turn- und Sportvereine und die Arbeitersportvereine das sportliche Geschehen in Deutschland. Die Wurzeln liegen in dem seit Beginn des 20. Jahrhunderts erwachten Interesse an sportlicher Betätigung, nicht nur in Schulen und Betrieben, sondern verstärkt in der katholischen Jugend. Als Gegenpol wurde der DJK-Sportverband („Deutsche Jugendkraft – Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen“) am 16. September 1920 in Würzburg gegründet.

Erster Vorsitzender war Generalpräses Carl Mosterts (1874-1926). Er prägte den Satz, dem sich der DJK-Sportverband bis heute verpflichtet fühlt:

„Sport um der Menschen Willen.“
Der DJK-Sportverband ist der katholische Sportverband in Deutschland. Er ist ein christlich wertorientierter Sportverband unter katholischem Dach, der Menschen aller Kulturen offen steht, denn Sport verbindet. Hier trainieren Sportler*innen mit und ohne Behinderung. Inklusion heißt für uns: „Über den Sport alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.“

Am 31. Oktober 1921 wurde die DJK Mitglied des 1917 gegründeten Deutschen Reichsausschusses für Leibeserziehung.
Jugendlichen sollte im kirchlichen Raum eine Möglichkeit geboten werden, auf der Grundlage und im Rahmen christlicher Lehre eine Stätte der Erholung und der sinnvollen Freizeitbeschäftigung, aber auch der Erziehung und Selbstverwirklichung im Geiste Christi zu bieten. Menschen aus vielen Schichten der Bevölkerung schlossen sich zu einem katholischen Sportverband für Breiten- und Leistungssport zusammen. Zunächst wurde Sport von den DJK-Vereinen nur in den eigenen Reihen betrieben. Mit den „Goldenen“ Zwanziger Jahren erlebte die DJK einen Aufschwung.

Der DJK-Reichsverband stellte damals eine bedeutende sportliche, pädagogische und kulturelle Kraft dar und war nach den Turnern und Fußballern der drittgrößte deutsche Sportverband.
Die Machtübernahme Hitlers 1933 beendet jäh das christlich orientierte Vereinsleben. Der DJK-Verband mit annähernd 500.000 Mitgliedern, davon knapp die Hälfte Aktive, wird im Rahmen der Gleichschaltung der Sportorganisationen am 23. Juli 1935 verboten.
Die Wiedergründung des DJK-Sportverbandes als Dachverband des katholischen Sports erfolgte 1947 unter dem Namen „Verband für Sportpflege in katholischer Gemeinschaft“.

Heute sieht sich der DJK-Sportverband als Mittler zwischen Kirche und Sport. Leben und Botschaft Jesu Christi sind dabei Maßstab und Orientierung für das, was er unter menschengerechtem Sport versteht.
Worauf es wirklich ankommt, sind nicht die Siege. Es sind die Menschen. Das Mehr im Sport: „Leistung finden wir gut, wenn sie fair und menschenwürdig erbracht wird.“ Dieses Leitmotiv verkörpern in Deutschland heute knapp 1.100 DJK-Vereine.

Abteilung

Willi Bonke

Mitglieder
Christoph Börtschök
Sportliche Leitung
Mani Rapf
Jugendleitung
Mark Vingerhoets
Finanzen
Christian Schnebinger
Sponsoring
Jürgen Bensler
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Sebastian Leppert
Teammanager & Social Media

Die Geschichte der Sportbund-Fußballer

 
2022
Es folgt ein Umbruch. Viele Spieler verlassen den Verein oder werden abgeworben. 2022/23 tritt man notgedrungen mit einer jungen Mannschaft an, welche von Anfang an gegen den Abstieg kämpft und trotz dreier Trainer im Laufe der Saison bereits drei Spieltage vor Schluss als erster Absteiger feststeht.
Die Saison 2023/24 bestreitet man erstmals seit über 50 Jahren wieder auf Kreisligaebene und freut sich auf rassige Derbys unter anderem gegen den SV Westerndorf oder den SV Ostermünchen. Im Hintergrund der Mannschaft hat sich ein junges Team aus ehemaligen Aktiven zum Ziel gesetzt, die Jugendarbeit wieder zu intensivieren und die Herrenmannschaft mit eigenen Talenten mittel- bis langfristig in die Landesliga zurückzuführen.

2021
 
In die Saison 2021/22 startet man durchwachsen, kann die Herbstrunde aber über dem Strich abschließen. Ein kleiner Kader und viele Auswärtspartien im Frühjahr 2022 werden der Mannschaft von Trainer Harry Mandl zum Verhängnis. Man rutscht auf einen Relegationsrang ab. In der ersten Relegationsrunde kann man den ESV Freilassing niederringen. In der zweiten Runde fehlt die Kraft und man muss sich trotz Führung in beiden Spielen dem SB Chiemgau Traunstein zwei Mal geschlagen geben und steigt in die Bezirksliga ab.
 
2019
Die Saison 2019/20 beginnt verheißungsvoll unter Trainer Harry Mandl. Am 18. Spieltag schlägt man Tabellenführer TSV Eintracht Karlsfeld im heimischen Josef-März-Stadion mit 2:1 und rangiert auf Platz vier. Doch dann kommt der Absturz und Corona. Der Sportbund findet nicht mehr in die Erfolgsspur zurück und vermeidet die Relegation nur durch das coronabedingte Ende der Saison.
2018
 
In der Saison 2018/19 vermeidet der Sportbund durch ein an Spannung kaum zu Überbietendes 0:0 am letzten Spieltag beim SV Erbach die Relegation. Torwarttrainer Johannes Rottmüller muss die Handschuhe nochmals auspacken und hält den direkten Klassenerhalt fest. Im Laufe der Saison hatte Walter Werner als Feuerwehrmann den Trainerposten von Klaus Seidel übernommen.
 
2015
Dort konnte man auch in der Saison 2015/16 nicht überzeugen und wendete erst in der Rückrunde die Abstiegsgefahr ab. Matthias Pongratz trat drei Runden vor Saisonende zurück. Auch die zweite Mannschaft des Sportbunds musste einen Absturz hinnehmen. 2015 stieg man aus der Bezirksliga ab, 2016 aus der Kreisliga. Ex-Kapitän Werner Wirkner, der fünf Jahre lang die „Zweite“ betreute, übernahm in der Saison 2016/17 gemeinsam mit dem früheren Angreifer Sepp Heller die Geschicke der Landesliga-Mannschaft.
Erst in der Relegation gegen den VfB Forstinning gelingt der Klassenerhalt in der Landesliga Südost, allerdings schon unter Trainer Klaus Seidel. Das gleiche Kunststück gelingt ein Jahr später mit zwei Siegen gegen den SV Saaldorf, nachdem man den direkten Klassenerhalt um einen Punkt verpasste.

2014
 
Nach dieser Spielzeit endete die erfolgreiche Ära von Trainer Walter Werner nach sieben Jahren. Ihm folgte Manfred Burghartswieser und erreichte in der neuen Bayernliga Süd nach gutem Start einen Mittelfeldplatz. Ex-Profi Günter Güttler folgte auf der Trainerbank und erreichte in seiner ersten Saison den Klassenerhalt. 2014/15 geriet der Sportbund in Abstiegsgefahr. Matthias Pongratz übernahm nach der Herbstrunde das Ruder und sollte die Wende bringen. Das Unterfangen blieb aber erfolglos und am Ende der Saison 2014/15 folgte der Sturz in die Landesliga.
 
2011
Dort hatte man in der Saison 2011/12 erneut mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insgesamt benötigte man sechs Torhüter in dieser Saison. Dennoch schlug man sich wacker, gewann das Derby gegen 1860 Rosenheim vor 1.800 Zuschauern mit 3:0 und erreichte die Relegationsspiele zur neugeschaffenen Regionalliga. Dort musste man sich dem FC Augsburg II mit 1:1 und 0:1 denkbar knapp geschlagen geben.
2010
 
Zwar zählte man in der Saison 2010/11 in der Landesliga nicht zu den absoluten Favoriten, fand sich aber immerhin im erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten wieder. Bereits drei Spieltage vor Schluss stand nach einem 2:1-Sieg in Eichstätt und einer Niederlage der direkten Konkurrenten der zweite Aufstieg in die Bayernliga fest.
 
2004
Der Aufschwung hielt an, auch wenn es turbulente Zeiten mit Trainerwechseln gab. In der Schlussphase der Saison 2004/05 mussten Hans-Jürgen Ziegler und Richard Neumeier noch einmal ihr Können unter Beweis stellen und retteten den Sportbund gemeinsam vor dem Abstieg aus der Bezirksoberliga. Selbstverständlich über die Relegation mit zwei dramatischen Spielen. Zugleich schafften die A-Junioren unter der Regie von Richard Neumeier erneut den Sprung in die Bezirksoberliga. 2006 gelang der A-Jugend ohne Niederlage der Durchmarsch in die Bayernliga. Dem Team gehörten unter anderen Simon Vockensperger, Franz Eyrainer, Christoph Börtschök und Michael Hofer an, die den weiteren Sportbund-Werdegang mitprägten.
Mit einem Mix aus jungen hungrigen und erfahrenen Spielern wie Thomas Rothstein, Werner Wirkner und Neuzugang Sepp Heller erreichte Trainer Walter Werner durch einen dramatischen 4:2-Sieg vor 1.600 Zuschauern in Eichstätt die Vizemeistermeisterschaft. In der Relegation um den Aufstieg zur Landesliga bezwang man den TSV Gersthofen im Elfmeterschießen und kehrte nach einem Vierteljahrhundert in die Landesliga Süd zurück. Dort akklimatisierte sich der Sportbund relativ schnell, gewann beim FC Augsburg II mit einem gewissen Trainer Thomas Tuchel durch sechs Treffer von Sepp Heller mit 6:2 und etablierte sich in der oberen Tabellenhälfte. Rang neun 2008, folgte der fünfte Platz 2009 und der vierte Rang 2010. Gleichzeitig hatte auch der Aufschwung der zweiten Mannschaft begonnen, die unter der Regie von Richard Neumeier den Aufstieg in die Kreisliga und unter Harald Melnik den Sprung in die Bezirksliga schaffte. Mit Franz Pritzl auf der Trainerbank gelang mit dem dritten Platz in Bezirksliga die beste Platzierung der zweiten Mannschaft in der Vereinsgeschichte. Dabei kam sogar Torwart Rainer Krebs mit 51 Jahren nochmals zum Einsatz und sicherte ein 1:1 gegen Raubling.

1997
 
In der Bezirksliga lief es weiterhin nicht gut für die Grün-Weißen. Wieder einmal war Richard Neumeier der Hoffnungsträger auf der Trainerbank und konnte in der Saison 1997/98 mit einem fulminanten Endspurt den Abstieg vermeiden. Dann übernahm Hans-Jürgen Ziegler und kämpfte in seiner ersten Saison ebenfalls um den Klassenerhalt, den sich der Sportbund erst über die Entscheidungsspiele sicherte.
In den folgenden Jahren sollte es dann aber wieder bergauf gehen. Erstmals trug die von Richard Neumeier geleistete Nachwuchsarbeit Früchte. Die A-Junioren stiegen 2001 in die Bezirksoberliga auf und fortan schafften regelmäßig junge Eigengewächse den Sprung in den Herren-Kader. Unter Trainer Manfred Thaler stieg die zweite Mannschaft über die Relegation in die Kreisklasse auf. 2002 verabschiedete sich Hans-Jürgen Ziegler mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga – ebenfalls über die Relegation. Zunächst wurde Garmisch-Partenkirchen mit 3:2 aus dem Weg geräumt, ehe der ASV Dachau mit 5:3 besiegt wurde.

 
1992
Mit Norbert Eder konnte man für die Saison 1992/93 einen prominenten Trainer verpflichten. Der ehemalige Nationalspieler und Bayern-Profi wurde mit einer neu zusammengestellten Mannschaft auf Anhieb Vizemeister und schaffte über Relegationsspiele die Rückkehr in die Bezirksoberliga. Dabei gelang im entscheidenden Spiel gegen den SV Aubing ein unvergesslicher 8:0-Erfolg. Eine herausragende Saison spielte Stürmer Thomas Rothstein, dessen 28 Saisontore den Grundstein für den Aufstieg bildeten. In der Bezirksoberliga wehte dann ein anderer Wind. Wieder musste man in die Relegation – diesmal, um den Abstieg zu vermeiden. Dies gelang, weil im entscheidenden Spiel der reaktivierte Torwart Rainer Krebs im Elfmeterschießen seine Stärke unter Beweis stellte.
Im darauffolgenden Jahr war der Abstieg aber nicht mehr zu verhindern. Richard Neumeier löste Trainer Rainer Lehmanski ab und legte die drittbeste Rückrunde hin. Der Absturz eine Liga tiefer ließ sich jedoch nicht mehr vermeiden.
Norbert Eder kam noch einmal für zwei weitere Spielzeiten als Trainer nach Rosenheim und musste dabei aus Personalmangel sogar selber das Grün-Weiße Trikot überstreifen. Mehr als Mittelfeldplätze sprangen aber nicht heraus. Das Highlight war ein Testspiel gegen den 1. FC Köln im April 1997, als Toni Polster und Co. 1.500 Zuschauer anlockten. Der Sportbund unterlag dem Bundesligisten mit 3:10.

1987
 
Zur Saison 1987/88 wollte man die Qualifikation für die neu eingeführte oberbayerische Eliteklasse Bezirksoberliga schaffen. Das Neumeier-Team um Rainer Krebs, Harald Melnik und Franz Voggesberger schaffte dies souverän. In einem Testspiel traf man auf die U21-Nationalmannschaft von Togo und verlor mit 0:2 – ein Tor schoss der spätere Bundesliga-Profi Bachirou Salou.
In der Bezirksoberliga etablierte sich der Sportbund schnell und wurde auf Anhieb Fünfter, im zweiten Jahr erreichte man eine Platzierung im Mittelfeld. Nach sieben Jahren reichte Richard Neumeier den Trainerstab an Miro Datko weiter und bekleidete die Position des Technischen Leiters. Ein weiterer fünfter Rang folgte. Den Verlust einiger Leistungsträger konnte der Verein im Folgejahr nicht verkraften und stieg in die Bezirksliga ab.

 
1992
Auch in den kommenden Jahren konnte man den Bayernliga-Aufstieg nicht mehr erringen und fiel kontinuierlich zurück. 1982/83 endete die Saison mit dem Abstieg in die Bezirksliga. Die zweite Mannschaft musste wegen Spielermangel aufgelöst werden.
Dem neuen Trainer Richard Neumeier stand mit dem Neuaufbau eine Herkulesaufgabe bevor. Er reaktivierte viele junge Spieler und schaffte es, eine erfolgreiche Mannschaft zu formen. Der von vielen Experten vorhergesagte Absturz in die A-Klasse wurde mit Platz acht souverän vermieden. Auch in den kommenden Spielzeiten hielt sich der Sportbund im Mittelfeld und wurde 1985 deutscher DJK-Vizemeister.

1979
 
In die Landesliga Süd startete man 1979 mit dem neuen Trainer Hans Greben und wurde am Ende Vizemeister hinter Fürstenfeldbruck und noch vor der damals eher unbekannten SpVgg Unterhaching. Mit Ferdl Keller, früher Hamburger SV, Hannover 96 und TSV 1860 München, schnürte ein Ex-Nationalspieler die Stiefel für die Grün-Weißen.
1977
 
Vor allem zuhause waren die Sportbündler in der Saison 1977/78 eine Macht und holten 32:2 Punkte. Ein 1:1 in Dachau machte drei Spieltage vor dem Ende der Saison den Triumph perfekt. Die Meistermannschaft bildeten Rainer Krebs, Günther Hugo, Franz Voggesberger, Hans Reich, Werner Luxi, Helmut Wimmer, Christoph Kurz, Peter Berberski, Peter Bauer, Hans-Peter Kapser, Vlado Spirk, Karlheinz Kas, Peter Brunner, Hermann Rott, Hans-Jürgen Ziegler, Manfred Strasser, Reinhard Pastätter, Hans Gschwendtner,und Manfred Czermak.
1963
 
1963/64 war dann die letzte Sportbund-Saison in der C-Klasse. Mit 41:3 Punkten wurde die Mannschaft überlegen Meister, Neuzugang Werner Skrobek steuerte 29 Tore bei. Diesmal konnte man die B-Klasse halten und in der darauffolgenden Saison den zweiten Platz erringen. Am Ende der Saison 1966/67 gelang erstmals der Sprung in die A-Klasse. Mit dem neuen Spielertrainer Sepp Niedermeier und Neuzugängen wie Günther Hugo, Herbert Weidenschlager und Hermann Weigert mischte der Sportbund von Anfang an vorne mit, konnte auch den ein oder anderen Rückschlag wegstecken und machte am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg in Kiefersfelden durch zwei Skrobek-Tore den Aufstieg perfekt.
In der ersten A-Klassen-Saison lag der Sportbund dann bis zur Winterpause hoffnungslos hinten, machte dann aber von Spiel zu Spiel Boden gut und schaffte durch einen Sieg im Entscheidungsspiel über Berchtesgaden den Klassenerhalt.

1948
 
Fußball hat beim Sportbund DJK Rosenheim eine lange Tradition, auch wenn man nicht von Anfang an als Abteilung dem Verein angehörte. Bereits 1931 hatten die Fußballer den Wunsch, der DJK anzugehören. Aus „gesundheitlichen Gründen“ wurde dies jedoch abgelehnt. Erst auf der Versammlung am 26. Februar 1932 wurde der Antrag zur Gründung einer Fußballabteilung in der DJK Rosenheim angenommen. Drei Tage später meldete Abteilungsleiter Martin Lenz 14 Spieler beim Fußballverband an. Das erste Spiel bestritten die Rosenheimer DJK-Fußballer beim DJK-Bezirkssportfest in Kolbermoor gegen die heimische DJK. Man trennte sich schiedlich friedlich 2:2 unentschieden. Bis zum Verbot der DJK im Jahr 1935 wurden ausschließlich Freundschafts- und Turnierspiele bestritten.
Am 1. Januar 1948 löste Anton Huber den bisherigen Abteilungsleiter Eduard Riedl ab. Jugendleiter war Willi März, dem dann Josef Ettenhuber folgte. In der Saison 48/49 konnte aufgrund Personalmangels keine erste Mannschaft gestellt werden, dafür war die Jugend im Spielbetrieb und belegte den zweiten Rang hinter dem TuS Rosenheim. Ein Jahr später wurde Ludwig Bartl als neuer Abteilungsleiter gewonnen, er fungierte auch als Spielertrainer. Zum Jugendleiter wurde Karl Schweighofer gewählt.
1931
 
 
1978
Fünf Neue verpflichtete der Sportbund für die Bayernliga-Saison 1978/79. Vom FC Bayern Hof, Absteiger aus der 2. Liga Süd, kam Manfred Seifert. Von der SpVgg Starnberg Karl-Heinz Hohenleitner und vom TSV 1860 Rosenheim Martin Wildgruber, Friedl Läufer und Fred Schweinsteiger. Zum ersten Spiel gegen den TSV Hirschaid (2:2) kamen über 600 Zuschauer. Danach verlief die Saison nicht so wie erhofft: Auswärts war man oft zu harmlos, nur zwei Siege für 9:25 Punkte gelangen in der Fremde. Zuhause wies man immerhin eine positive Bilanz von sieben Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen, vor. Nach 24 Spielen trat Trainer Sepp Niedermeier zurück, Martin Wildgruber übernahm. Die Höhepunkte der Saison waren die Derbys gegen den TSV 1860 Rosenheim. Das 0:0 im Hinspiel sahen stattliche 2.500 Zuschauer. Zur 0:3-Niederlage im Rückspiel erschienen 1.100 Fans. Bis zum letzten Spieltag hatte man die Chance auf den Ligaverbleib, musste aber als Vorletzter absteigen. Zwei Punkte fehlten zum Klassenverbleib, fünf zum Stadtrivalen von der Jahnstraße.

 
1968
1968/69 schrammte man als Vizemeister der A-Klasse knapp am Aufstieg vorbei. Ein Jahr später holte man sich den Titel aber und bestritt die Aufstiegsspiele zur Bezirksliga. Im Heimspiel gegen den TSV Übersee behielt man mit 1:0 die Oberhand, das Rückspiel gewann man sogar mit 2:0. Somit spielte man 1970 erstmals auf Bezirksebene. Bester Torschütze war Peter Fischer mit 22 Saisontreffern.
In den folgenden sieben Jahren spielte der Sportbund in der Bezirksliga Ost unter den Trainern Sepp Niedermeier, Karl Dörfler und Hannes Kober. Als Abteilungsleiter fungierten in dieser Zeit Michael Manhart, Eduard Dörfler und Wolfgang Noe.
Trainer Sepp Niedermeier kehrte für eine dritte Amtszeit zurück zum Sportbund und mit Werner Luxi, Hans Reich und Rainer Krebs wechselte prominente Verstärkung von den Münchner Löwen nach Rosenheim. In den Jahren zuvor hatten unter anderem Spieler aus dem afrikanischen Togo die Personaldecke aufgefüllt und damit landesweit für Aufsehen gesorgt. In einem dramatischen Endspurt gelang 1977 durch ein 1:1 in Ampfing die Meisterschaft in der Bezirksliga. Das Aufstiegsspiel zur Landesliga Süd in Weilheim gewann man gegen Hohenpeißenberg mit 5:2.
Als Lohn für den Aufstieg durften die Sportbund-Fußballer im Winter eine Reise nach Togo antreten und gewannen in der Hauptstadt Lome gegen die Nationalmannschaft Togos durch Tore von Peter Brunner, Peter Bauer und Karlheinz Kas (der Kult Radio Reporter des Bayerischen Rundfunks) vor 10.000 Zuschauern mit 3:0. Zu diesem Zeitpunkt war das Team Tabellenführer der Landesliga und marschierte auf Anhieb in die Bayernliga, damals die dritthöchste deutsche Spielklasse direkt unter der 2. Liga, durch.


 
1949
1949/50 gab es wieder eine erste Mannschaft, die den fünften Platz belegte. Ein Jahr später stand der neue Sportplatz an der Schießstattstraße zur Verfügung. Abteilungsleiter Josef Hochholzer konnte zwei Herren-, eine Jugend- und eine Schülermannschaft melden. Die erste Mannschaft schaffte mit einem 4:0-Sieg am letzten Spieltag erstmals den Aufstieg in die B-Klasse. Dort erreichte man im ersten Jahr den siebten Rang. 1953 stieg man aber wieder in die C-Klasse ab und verweilte dort einige Jahre. Mit Ernst Lüdecke als Abteilungsleiter wurde die Mannschaft 1958 und 1959 Vizemeister. Auch 1960 blieb nur der zweite Rang, nachdem man mit dem ESV Rosenheim am Saisonende punktgleich war und dann das Entscheidungsspiel mit 0:1 verlor. 1961/62 gelang unter der Leitung von Martin Kay der Sprung in die B-Klasse, die aber dann wieder nicht gehalten werden konnte.

 
1945
Nach dem Kriegsende 1945 wurden die Sportvereine zunächst im ASV Rosenheim vereinigt. Am 19. Mai 1947 meldete Abteilungsleiter Eduard Riedl eine Senioren- und eine Jugendmannschaft beim Fußballverband an. Da der Sportplatz an der Ellmaierstraße mit Wohnhäusern verbaut worden war, mussten die Heimspiele auf dem ESV-Platz ausgetragen werden. Die erste Mannschaft wurde in der Saison 1947/48 in der Bezirksklasse II, Gruppe Rosenheim, eingeteilt. Die Verbandsrunde begann am 31. August 1947, die erste Mannschaftsaufstellung lautete: Herbert Keß – Max Marey, Theo Brandl – Stemmer I, Eduard Riedl, Stemmer II – Walter Ruedorfer, Hugo Eder, Rudi Schluttenhofer, Willi Eder, Hans Kink. Am Ende der Saison war die Mannschaft mit 9:35 Punkten Tabellenletzter.