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Der Verein

herzlich willkommen auf der Homepage der Fußballabteilung des SB/DJK Rosenheim.

Seit November 2015 ist eine neuformierte Abteilungsleitung für die Sportbund-Fußballer zuständig. Rainer Pastätter hat das Amt von Willi Bonke übernommen, an seiner Seite steht mit Thomas Leppert ein engagierter Mann aus den eigenen Reihen als Stellvertreter. Gemeinsam mit einem Team an Mitstreitern wollen sie die Zukunft der SBR-Fußballer gestalten, den Sportbund erfolgreich in die nächsten Jahre führen.

Das neue Jahrtausend hat es bislang recht gut gemeint mit dem Sportbund DJK: 2002 ist die erste Mannschaft in die Bezirksoberliga aufgestiegen, 2007 in die Landesliga und 2011 in die Bayernliga. Die zweite Mannschaft ist in dieser Zeit unter anderem von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga durchmarschiert, die A-Junioren haben sich seit dem Aufstieg 2001 in die Bezirksoberliga als eine der besten Mannschaften in der Region und in Oberbayern bewährt. Dies alles war nur möglich durch ein umsichtiges Handeln von Willi Bonke an der finanziellen Front, der unermüdlichen Aufbauarbeit und Erfolgsleistung von Richard Neumeier in der Nachwuchsförderung, der Arbeit herausragender Trainer wie Hans-Jürgen Ziegler oder Walter Werner und dem Engagement der Nachwuchstrainer und ehrenamtlichen Helfer. Viele Höhepunkte haben die vergangenen Jahre geprägt, nicht nur die Aufstiege, sondern auch Testspiele gegen Schalke 04 oder 1860 München. Der SBR hat durchaus für Aufsehen gesorgt.

Natürlich gab es auch Tiefpunkte. Trotz der Abstiege der Herrenmannschaften ist der Sportbund ein etablierter Verein in den höheren Ligen des Bayerischen Fußball-Verbandes. Das soll auch weiterhin so bleiben. Noch besser: Man will an die Zeiten anknüpfen, in denen man mit Spielern aus der Region und vor allem dem eigenen Nachwuchs für Furore sorgte. Die Erfahrungen von damals haben gezeigt, dass dies für den SB/DJK Rosenheim genau der richtige Weg ist. Und die drei Meistertitel im Nachwuchs 2016 sind der Beweis, dass es möglich ist.

Sowohl auf dem Platz als auch neben dem Rasen geht dies aber nur gemeinsam. Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans und natürlich unsere Sponsoren und Unterstützer – wir alle gehören zusammen! Und wir alle wollen gemeinsam die nächsten Ziele anpacken: Die SBR-Teams möglichst weit oben etablieren, immer wieder für besondere sportliche und gesellschaftliche Highlights sorgen und viele junge Sportler und Trainer zu besonderen Typen in der Gesellschaft mit entwickeln. Das geht nur mit einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl, denn:

„Wir sind der Sportbund“

Die Geschichte der DJK

Im 19. Jahrhundert dominierten die bürgerlichen Turn- und Sportvereine und die Arbeitersportvereine das sportliche Geschehen in Deutschland. Die Wurzeln liegen in dem seit Beginn des 20. Jahrhunderts erwachten Interesse an sportlicher Betätigung, nicht nur in Schulen und Betrieben, sondern verstärkt in der katholischen Jugend. Als Gegenpol wurde der DJK-Sportverband („Deutsche Jugendkraft – Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen“) am 16. September 1920 in Würzburg gegründet.

Erster Vorsitzender war Generalpräses Carl Mosterts (1874-1926). Er prägte den Satz, dem sich der DJK-Sportverband bis heute verpflichtet fühlt:

„Sport um der Menschen Willen.“
Der DJK-Sportverband ist der katholische Sportverband in Deutschland. Er ist ein christlich wertorientierter Sportverband unter katholischem Dach, der Menschen aller Kulturen offen steht, denn Sport verbindet. Hier trainieren Sportler*innen mit und ohne Behinderung. Inklusion heißt für uns: „Über den Sport alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.“

Am 31. Oktober 1921 wurde die DJK Mitglied des 1917 gegründeten Deutschen Reichsausschusses für Leibeserziehung.
Jugendlichen sollte im kirchlichen Raum eine Möglichkeit geboten werden, auf der Grundlage und im Rahmen christlicher Lehre eine Stätte der Erholung und der sinnvollen Freizeitbeschäftigung, aber auch der Erziehung und Selbstverwirklichung im Geiste Christi zu bieten. Menschen aus vielen Schichten der Bevölkerung schlossen sich zu einem katholischen Sportverband für Breiten- und Leistungssport zusammen. Zunächst wurde Sport von den DJK-Vereinen nur in den eigenen Reihen betrieben. Mit den „Goldenen“ Zwanziger Jahren erlebte die DJK einen Aufschwung.

Der DJK-Reichsverband stellte damals eine bedeutende sportliche, pädagogische und kulturelle Kraft dar und war nach den Turnern und Fußballern der drittgrößte deutsche Sportverband.
Die Machtübernahme Hitlers 1933 beendet jäh das christlich orientierte Vereinsleben. Der DJK-Verband mit annähernd 500.000 Mitgliedern, davon knapp die Hälfte Aktive, wird im Rahmen der Gleichschaltung der Sportorganisationen am 23. Juli 1935 verboten.
Die Wiedergründung des DJK-Sportverbandes als Dachverband des katholischen Sports erfolgte 1947 unter dem Namen „Verband für Sportpflege in katholischer Gemeinschaft“.

Heute sieht sich der DJK-Sportverband als Mittler zwischen Kirche und Sport. Leben und Botschaft Jesu Christi sind dabei Maßstab und Orientierung für das, was er unter menschengerechtem Sport versteht.

Worauf es wirklich ankommt, sind nicht die Siege. Es sind die Menschen. Das Mehr im Sport: „Leistung finden wir gut, wenn sie fair und menschenwürdig erbracht wird.“ Dieses Leitmotiv verkörpern in Deutschland heute knapp 1.100 DJK-Vereine.

Das Stadion

Die Geschichte der Sportbund Fußballer

2022

Es folgt ein Umbruch. Viele Spieler verlassen den Verein oder werden abgeworben. 2022/23 tritt man notgedrungen mit einer jungen Mannschaft an, welche von Anfang an gegen den Abstieg kämpft und trotz dreier Trainer im Laufe der Saison bereits drei Spieltage vor Schluss als erster Absteiger feststeht.
Die Saison 2023/24 bestreitet man erstmals seit über 50 Jahren wieder auf Kreisligaebene und freut sich auf rassige Derbys unter anderem gegen den SV Westerndorf oder den SV Ostermünchen. Im Hintergrund der Mannschaft hat sich ein junges Team aus ehemaligen Aktiven zum Ziel gesetzt, die Jugendarbeit wieder zu intensivieren und die Herrenmannschaft mit eigenen Talenten mittel- bis langfristig in die Landesliga zurückzuführen.

2021

In die Saison 2021/22 startet man durchwachsen, kann die Herbstrunde aber über dem Strich abschließen. Ein kleiner Kader und viele Auswärtspartien im Frühjahr 2022 werden der Mannschaft von Trainer Harry Mandl zum Verhängnis. Man rutscht auf einen Relegationsrang ab. In der ersten Relegationsrunde kann man den ESV Freilassing niederringen. In der zweiten Runde fehlt die Kraft und man muss sich trotz Führung in beiden Spielen dem SB Chiemgau Traunstein zwei Mal geschlagen geben und steigt in die Bezirksliga ab.

2019

Die Saison 2019/20 beginnt verheißungsvoll unter Trainer Harry Mandl. Am 18. Spieltag schlägt man Tabellenführer TSV Eintracht Karlsfeld im heimischen Josef-März-Stadion mit 2:1 und rangiert auf Platz vier. Doch dann kommt der Absturz und Corona. Der Sportbund findet nicht mehr in die Erfolgsspur zurück und vermeidet die Relegation nur durch das coronabedingte Ende der Saison.

2018

In der Saison 2018/19 vermeidet der Sportbund durch ein an Spannung kaum zu Überbietendes 0:0 am letzten Spieltag beim SV Erbach die Relegation. Torwarttrainer Johannes Rottmüller muss die Handschuhe nochmals auspacken und hält den direkten Klassenerhalt fest. Im Laufe der Saison hatte Walter Werner als Feuerwehrmann den Trainerposten von Klaus Seidel übernommen.

2015

Dort konnte man auch in der Saison 2015/16 nicht überzeugen und wendete erst in der Rückrunde die Abstiegsgefahr ab. Matthias Pongratz trat drei Runden vor Saisonende zurück. Auch die zweite Mannschaft des Sportbunds musste einen Absturz hinnehmen. 2015 stieg man aus der Bezirksliga ab, 2016 aus der Kreisliga. Ex-Kapitän Werner Wirkner, der fünf Jahre lang die „Zweite“ betreute, übernahm in der Saison 2016/17 gemeinsam mit dem früheren Angreifer Sepp Heller die Geschicke der Landesliga-Mannschaft.
Erst in der Relegation gegen den VfB Forstinning gelingt der Klassenerhalt in der Landesliga Südost, allerdings schon unter Trainer Klaus Seidel. Das gleiche Kunststück gelingt ein Jahr später mit zwei Siegen gegen den SV Saaldorf, nachdem man den direkten Klassenerhalt um einen Punkt verpasste.

2014

Nach dieser Spielzeit endete die erfolgreiche Ära von Trainer Walter Werner nach sieben Jahren. Ihm folgte Manfred Burghartswieser und erreichte in der neuen Bayernliga Süd nach gutem Start einen Mittelfeldplatz. Ex-Profi Günter Güttler folgte auf der Trainerbank und erreichte in seiner ersten Saison den Klassenerhalt. 2014/15 geriet der Sportbund in Abstiegsgefahr. Matthias Pongratz übernahm nach der Herbstrunde das Ruder und sollte die Wende bringen. Das Unterfangen blieb aber erfolglos und am Ende der Saison 2014/15 folgte der Sturz in die Landesliga.

2011

Dort hatte man in der Saison 2011/12 erneut mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insgesamt benötigte man sechs Torhüter in dieser Saison. Dennoch schlug man sich wacker, gewann das Derby gegen 1860 Rosenheim vor 1.800 Zuschauern mit 3:0 und erreichte die Relegationsspiele zur neugeschaffenen Regionalliga. Dort musste man sich dem FC Augsburg II mit 1:1 und 0:1 denkbar knapp geschlagen geben.

2010

Zwar zählte man in der Saison 2010/11 in der Landesliga nicht zu den absoluten Favoriten, fand sich aber immerhin im erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten wieder. Bereits drei Spieltage vor Schluss stand nach einem 2:1-Sieg in Eichstätt und einer Niederlage der direkten Konkurrenten der zweite Aufstieg in die Bayernliga fest.

2004

Der Aufschwung hielt an, auch wenn es turbulente Zeiten mit Trainerwechseln gab. In der Schlussphase der Saison 2004/05 mussten Hans-Jürgen Ziegler und Richard Neumeier noch einmal ihr Können unter Beweis stellen und retteten den Sportbund gemeinsam vor dem Abstieg aus der Bezirksoberliga. Selbstverständlich über die Relegation mit zwei dramatischen Spielen. Zugleich schafften die A-Junioren unter der Regie von Richard Neumeier erneut den Sprung in die Bezirksoberliga. 2006 gelang der A-Jugend ohne Niederlage der Durchmarsch in die Bayernliga. Dem Team gehörten unter anderen Simon Vockensperger, Franz Eyrainer, Christoph Börtschök und Michael Hofer an, die den weiteren Sportbund-Werdegang mitprägten.
Mit einem Mix aus jungen hungrigen und erfahrenen Spielern wie Thomas Rothstein, Werner Wirkner und Neuzugang Sepp Heller erreichte Trainer Walter Werner durch einen dramatischen 4:2-Sieg vor 1.600 Zuschauern in Eichstätt die Vizemeistermeisterschaft. In der Relegation um den Aufstieg zur Landesliga bezwang man den TSV Gersthofen im Elfmeterschießen und kehrte nach einem Vierteljahrhundert in die Landesliga Süd zurück. Dort akklimatisierte sich der Sportbund relativ schnell, gewann beim FC Augsburg II mit einem gewissen Trainer Thomas Tuchel durch sechs Treffer von Sepp Heller mit 6:2 und etablierte sich in der oberen Tabellenhälfte. Rang neun 2008, folgte der fünfte Platz 2009 und der vierte Rang 2010. Gleichzeitig hatte auch der Aufschwung der zweiten Mannschaft begonnen, die unter der Regie von Richard Neumeier den Aufstieg in die Kreisliga und unter Harald Melnik den Sprung in die Bezirksliga schaffte. Mit Franz Pritzl auf der Trainerbank gelang mit dem dritten Platz in Bezirksliga die beste Platzierung der zweiten Mannschaft in der Vereinsgeschichte. Dabei kam sogar Torwart Rainer Krebs mit 51 Jahren nochmals zum Einsatz und sicherte ein 1:1 gegen Raubling.

1997

In der Bezirksliga lief es weiterhin nicht gut für die Grün-Weißen. Wieder einmal war Richard Neumeier der Hoffnungsträger auf der Trainerbank und konnte in der Saison 1997/98 mit einem fulminanten Endspurt den Abstieg vermeiden. Dann übernahm Hans-Jürgen Ziegler und kämpfte in seiner ersten Saison ebenfalls um den Klassenerhalt, den sich der Sportbund erst über die Entscheidungsspiele sicherte.
In den folgenden Jahren sollte es dann aber wieder bergauf gehen. Erstmals trug die von Richard Neumeier geleistete Nachwuchsarbeit Früchte. Die A-Junioren stiegen 2001 in die Bezirksoberliga auf und fortan schafften regelmäßig junge Eigengewächse den Sprung in den Herren-Kader. Unter Trainer Manfred Thaler stieg die zweite Mannschaft über die Relegation in die Kreisklasse auf. 2002 verabschiedete sich Hans-Jürgen Ziegler mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga – ebenfalls über die Relegation. Zunächst wurde Garmisch-Partenkirchen mit 3:2 aus dem Weg geräumt, ehe der ASV Dachau mit 5:3 besiegt wurde.

1992

Mit Norbert Eder konnte man für die Saison 1992/93 einen prominenten Trainer verpflichten. Der ehemalige Nationalspieler und Bayern-Profi wurde mit einer neu zusammengestellten Mannschaft auf Anhieb Vizemeister und schaffte über Relegationsspiele die Rückkehr in die Bezirksoberliga. Dabei gelang im entscheidenden Spiel gegen den SV Aubing ein unvergesslicher 8:0-Erfolg. Eine herausragende Saison spielte Stürmer Thomas Rothstein, dessen 28 Saisontore den Grundstein für den Aufstieg bildeten. In der Bezirksoberliga wehte dann ein anderer Wind. Wieder musste man in die Relegation – diesmal, um den Abstieg zu vermeiden. Dies gelang, weil im entscheidenden Spiel der reaktivierte Torwart Rainer Krebs im Elfmeterschießen seine Stärke unter Beweis stellte.
Im darauffolgenden Jahr war der Abstieg aber nicht mehr zu verhindern. Richard Neumeier löste Trainer Rainer Lehmanski ab und legte die drittbeste Rückrunde hin. Der Absturz eine Liga tiefer ließ sich jedoch nicht mehr vermeiden.
Norbert Eder kam noch einmal für zwei weitere Spielzeiten als Trainer nach Rosenheim und musste dabei aus Personalmangel sogar selber das Grün-Weiße Trikot überstreifen. Mehr als Mittelfeldplätze sprangen aber nicht heraus. Das Highlight war ein Testspiel gegen den 1. FC Köln im April 1997, als Toni Polster und Co. 1.500 Zuschauer anlockten. Der Sportbund unterlag dem Bundesligisten mit 3:10.

1987

Zur Saison 1987/88 wollte man die Qualifikation für die neu eingeführte oberbayerische Eliteklasse Bezirksoberliga schaffen. Das Neumeier-Team um Rainer Krebs, Harald Melnik und Franz Voggesberger schaffte dies souverän. In einem Testspiel traf man auf die U21-Nationalmannschaft von Togo und verlor mit 0:2 – ein Tor schoss der spätere Bundesliga-Profi Bachirou Salou.
In der Bezirksoberliga etablierte sich der Sportbund schnell und wurde auf Anhieb Fünfter, im zweiten Jahr erreichte man eine Platzierung im Mittelfeld. Nach sieben Jahren reichte Richard Neumeier den Trainerstab an Miro Datko weiter und bekleidete die Position des Technischen Leiters. Ein weiterer fünfter Rang folgte. Den Verlust einiger Leistungsträger konnte der Verein im Folgejahr nicht verkraften und stieg in die Bezirksliga ab.

1982

Auch in den kommenden Jahren konnte man den Bayernliga-Aufstieg nicht mehr erringen und fiel kontinuierlich zurück. 1982/83 endete die Saison mit dem Abstieg in die Bezirksliga. Die zweite Mannschaft musste wegen Spielermangel aufgelöst werden.
Dem neuen Trainer Richard Neumeier stand mit dem Neuaufbau eine Herkulesaufgabe bevor. Er reaktivierte viele junge Spieler und schaffte es, eine erfolgreiche Mannschaft zu formen. Der von vielen Experten vorhergesagte Absturz in die A-Klasse wurde mit Platz acht souverän vermieden. Auch in den kommenden Spielzeiten hielt sich der Sportbund im Mittelfeld und wurde 1985 deutscher DJK-Vizemeister.

1979

In die Landesliga Süd startete man 1979 mit dem neuen Trainer Hans Greben und wurde am Ende Vizemeister hinter Fürstenfeldbruck und noch vor der damals eher unbekannten SpVgg Unterhaching. Mit Ferdl Keller, früher Hamburger SV, Hannover 96 und TSV 1860 München, schnürte ein Ex-Nationalspieler die Stiefel für die Grün-Weißen.

1978

Fünf Neue verpflichtete der Sportbund für die Bayernliga-Saison 1978/79. Vom FC Bayern Hof, Absteiger aus der 2. Liga Süd, kam Manfred Seifert. Von der SpVgg Starnberg Karl-Heinz Hohenleitner und vom TSV 1860 Rosenheim Martin Wildgruber, Friedl Läufer und Fred Schweinsteiger. Zum ersten Spiel gegen den TSV Hirschaid (2:2) kamen über 600 Zuschauer. Danach verlief die Saison nicht so wie erhofft: Auswärts war man oft zu harmlos, nur zwei Siege für 9:25 Punkte gelangen in der Fremde. Zuhause wies man immerhin eine positive Bilanz von sieben Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen, vor. Nach 24 Spielen trat Trainer Sepp Niedermeier zurück, Martin Wildgruber übernahm. Die Höhepunkte der Saison waren die Derbys gegen den TSV 1860 Rosenheim. Das 0:0 im Hinspiel sahen stattliche 2.500 Zuschauer. Zur 0:3-Niederlage im Rückspiel erschienen 1.100 Fans. Bis zum letzten Spieltag hatte man die Chance auf den Ligaverbleib, musste aber als Vorletzter absteigen. Zwei Punkte fehlten zum Klassenverbleib, fünf zum Stadtrivalen von der Jahnstraße.

1977

Vor allem zuhause waren die Sportbündler in der Saison 1977/78 eine Macht und holten 32:2 Punkte. Ein 1:1 in Dachau machte drei Spieltage vor dem Ende der Saison den Triumph perfekt. Die Meistermannschaft bildeten Rainer Krebs, Günther Hugo, Franz Voggesberger, Hans Reich, Werner Luxi, Helmut Wimmer, Christoph Kurz, Peter Berberski, Peter Bauer, Hans-Peter Kapser, Vlado Spirk, Karlheinz Kas, Peter Brunner, Hermann Rott, Hans-Jürgen Ziegler, Manfred Strasser, Reinhard Pastätter, Hans Gschwendtner,und Manfred Czermak.

1968

1968/69 schrammte man als Vizemeister der A-Klasse knapp am Aufstieg vorbei. Ein Jahr später holte man sich den Titel aber und bestritt die Aufstiegsspiele zur Bezirksliga. Im Heimspiel gegen den TSV Übersee behielt man mit 1:0 die Oberhand, das Rückspiel gewann man sogar mit 2:0. Somit spielte man 1970 erstmals auf Bezirksebene. Bester Torschütze war Peter Fischer mit 22 Saisontreffern.
In den folgenden sieben Jahren spielte der Sportbund in der Bezirksliga Ost unter den Trainern Sepp Niedermeier, Karl Dörfler und Hannes Kober. Als Abteilungsleiter fungierten in dieser Zeit Michael Manhart, Eduard Dörfler und Wolfgang Noe.
Trainer Sepp Niedermeier kehrte für eine dritte Amtszeit zurück zum Sportbund und mit Werner Luxi, Hans Reich und Rainer Krebs wechselte prominente Verstärkung von den Münchner Löwen nach Rosenheim. In den Jahren zuvor hatten unter anderem Spieler aus dem afrikanischen Togo die Personaldecke aufgefüllt und damit landesweit für Aufsehen gesorgt. In einem dramatischen Endspurt gelang 1977 durch ein 1:1 in Ampfing die Meisterschaft in der Bezirksliga. Das Aufstiegsspiel zur Landesliga Süd in Weilheim gewann man gegen Hohenpeißenberg mit 5:2.
Als Lohn für den Aufstieg durften die Sportbund-Fußballer im Winter eine Reise nach Togo antreten und gewannen in der Hauptstadt Lome gegen die Nationalmannschaft Togos durch Tore von Peter Brunner, Peter Bauer und Karlheinz Kas (der Kult Radio Reporter des Bayerischen Rundfunks) vor 10.000 Zuschauern mit 3:0. Zu diesem Zeitpunkt war das Team Tabellenführer der Landesliga und marschierte auf Anhieb in die Bayernliga, damals die dritthöchste deutsche Spielklasse direkt unter der 2. Liga, durch.

1963

1963/64 war dann die letzte Sportbund-Saison in der C-Klasse. Mit 41:3 Punkten wurde die Mannschaft überlegen Meister, Neuzugang Werner Skrobek steuerte 29 Tore bei. Diesmal konnte man die B-Klasse halten und in der darauffolgenden Saison den zweiten Platz erringen. Am Ende der Saison 1966/67 gelang erstmals der Sprung in die A-Klasse. Mit dem neuen Spielertrainer Sepp Niedermeier und Neuzugängen wie Günther Hugo, Herbert Weidenschlager und Hermann Weigert mischte der Sportbund von Anfang an vorne mit, konnte auch den ein oder anderen Rückschlag wegstecken und machte am letzten Spieltag mit einem 2:1-Sieg in Kiefersfelden durch zwei Skrobek-Tore den Aufstieg perfekt.
In der ersten A-Klassen-Saison lag der Sportbund dann bis zur Winterpause hoffnungslos hinten, machte dann aber von Spiel zu Spiel Boden gut und schaffte durch einen Sieg im Entscheidungsspiel über Berchtesgaden den Klassenerhalt.

1949

1949/50 gab es wieder eine erste Mannschaft, die den fünften Platz belegte. Ein Jahr später stand der neue Sportplatz an der Schießstattstraße zur Verfügung. Abteilungsleiter Josef Hochholzer konnte zwei Herren-, eine Jugend- und eine Schülermannschaft melden. Die erste Mannschaft schaffte mit einem 4:0-Sieg am letzten Spieltag erstmals den Aufstieg in die B-Klasse. Dort erreichte man im ersten Jahr den siebten Rang. 1953 stieg man aber wieder in die C-Klasse ab und verweilte dort einige Jahre. Mit Ernst Lüdecke als Abteilungsleiter wurde die Mannschaft 1958 und 1959 Vizemeister. Auch 1960 blieb nur der zweite Rang, nachdem man mit dem ESV Rosenheim am Saisonende punktgleich war und dann das Entscheidungsspiel mit 0:1 verlor. 1961/62 gelang unter der Leitung von Martin Kay der Sprung in die B-Klasse, die aber dann wieder nicht gehalten werden konnte.

1948

Am 1. Januar 1948 löste Anton Huber den bisherigen Abteilungsleiter Eduard Riedl ab. Jugendleiter war Willi März, dem dann Josef Ettenhuber folgte. In der Saison 48/49 konnte aufgrund Personalmangels keine erste Mannschaft gestellt werden, dafür war die Jugend im Spielbetrieb und belegte den zweiten Rang hinter dem TuS Rosenheim. Ein Jahr später wurde Ludwig Bartl als neuer Abteilungsleiter gewonnen, er fungierte auch als Spielertrainer. Zum Jugendleiter wurde Karl Schweighofer gewählt.

1945

Nach dem Kriegsende 1945 wurden die Sportvereine zunächst im ASV Rosenheim vereinigt. Am 19. Mai 1947 meldete Abteilungsleiter Eduard Riedl eine Senioren- und eine Jugendmannschaft beim Fußballverband an. Da der Sportplatz an der Ellmaierstraße mit Wohnhäusern verbaut worden war, mussten die Heimspiele auf dem ESV-Platz ausgetragen werden. Die erste Mannschaft wurde in der Saison 1947/48 in der Bezirksklasse II, Gruppe Rosenheim, eingeteilt. Die Verbandsrunde begann am 31. August 1947, die erste Mannschaftsaufstellung lautete: Herbert Keß – Max Marey, Theo Brandl – Stemmer I, Eduard Riedl, Stemmer II – Walter Ruedorfer, Hugo Eder, Rudi Schluttenhofer, Willi Eder, Hans Kink. Am Ende der Saison war die Mannschaft mit 9:35 Punkten Tabellenletzter.

1931

Fußball hat beim Sportbund DJK Rosenheim eine lange Tradition, auch wenn man nicht von Anfang an als Abteilung dem Verein angehörte. Bereits 1931 hatten die Fußballer den Wunsch, der DJK anzugehören. Aus „gesundheitlichen Gründen“ wurde dies jedoch abgelehnt. Erst auf der Versammlung am 26. Februar 1932 wurde der Antrag zur Gründung einer Fußballabteilung in der DJK Rosenheim angenommen. Drei Tage später meldete Abteilungsleiter Martin Lenz 14 Spieler beim Fußballverband an. Das erste Spiel bestritten die Rosenheimer DJK-Fußballer beim DJK-Bezirkssportfest in Kolbermoor gegen die heimische DJK. Man trennte sich schiedlich friedlich 2:2 unentschieden. Bis zum Verbot der DJK im Jahr 1935 wurden ausschließlich Freundschafts- und Turnierspiele bestritten.

Weitere Sportarten des Sportbund DJK

  • American Football

    Es begann 1969, als 35 Basketballer des ESV Rosenheim beim Sportbund DJK Rosenheim um Aufnahme in den Verein baten. Mit fünf Mannschaften (2 Herren-, 1 Damen-, 1 Junioren-, 1 Jugendmannschaft) begann am 1. Juli in der alten Turnhalle am Nörreut die Basketballgeschichte des Sportbund DJK.

    Der Mut dieses Unterfangens, Basketball war damals eine eher unbekannte Randsportart in Deutschland, wurde rasch belohnt. Im Juni war ein tschechischer Trainer und Erstligaspieler von Leitmeritz, im nördlichen Böhmen gelegen, nach Rosenheim gezogen und stieß nun zu den Sportbund Korbjägern. Sein Name war Josef „Beppo“ Roun. Er übernahm, wegen noch nicht vorhandener Spielberechtigung, zuerst das Traineramt und fungierte ab März 1971 als Spielertrainer. Mit einer makellosen Bilanz von 22 Siegen führte er die Mannschaft sofort von der Landesliga in die drittklassige Oberliga und eine Saison später 1972 in die Regionalliga.

    Der Erfolg beflügelte zu weiteren Aktivitäten. Im September 1970 fand zum ersten Mal das mittlerweile berühmte und traditionsreiche Rosenheimer Herbstfestturnier statt, das der damalige Basketball-Bundesligist TSV 1860 München gewann. Bis heute pflegt die Basketballabteilung diese Tradition und richtet jeweils am mittleren Herbstfestwochenende sein Herbstfestturnier aus.

    Mit der Fertigstellung und Einweihung der vereinseigenen Wolfgang-Pohle-Halle 1972 boten sich der Sparte endlich verbesserte Trainingsmöglichkeiten.

    1973 errang man die erste deutsche DJK-Meisterschaft und verschaffte dem Basketball erstmals größere Aufmerksamkeit durch den Hauptverein. Diesem Sieg sollten 1977, 1981 und 1985 drei weitere Titel bei der DJK-Meisterschaft folgen.

    Das Team um die damals talentierten Junioren Armin Andres, Karl Schulze und Andi Weiß waren es auch, die in der Saison 76/77 den bis dahin größten Erfolg der Basketballabteilung errangen. Sie fuhren zur deutschen Meisterschaft nach Leverkusen, wo sie schließlich auf dem hervorragenden 4. Platz hinter Langen, Leverkusen und Göttingen landeten. In Verbindung mit der deutschen Meisterschaft gab es noch ein erwähnenswertes Ereignis: Der damals 18-jährige Armin Andres wurde als erster Sportbundler in die Juniorennationalmannschaft berufen.

    Im Jahr 1978 gelang der ersten Herren-Mannschaft der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Um Weihnachten 1979 war es so weit: Armin Andres rückte in die A-Nationalmannschaft auf. Er war damit der einzige Nationalspieler, der nicht in der 1., sondern „nur“ in der 2. Bundesliga mit seinem Verein spielte.

    Im Jahr 81/82 stieß der US-Spieler Bob Miller zum Verein. Bis heute ist er für die Sportbund-Basketballer als erfolgreicher Jugendtrainer tätig.

    In der mit Abstand erfolgreichsten Saison 1985/86 standen Bob Miller und Beppo Roun als Spielertrainer an der Seitenlinie. Mit Mike Kosterlitz (4.), Thomas Andres (6.), Bob Miller (8.) und Karl Schulze (10.) hatte der SBR gleich vier Spieler unter den Top Ten der Korbschützen der 2. Bundesliga, Thomas Andres und Bernd Perner spielten für die U 21 Nationalauswahl, die Zuschauerzahlen waren auf 350 im Schnitt angestiegen und im Jugendbereich hatte sich die Mitgliederzahl nahezu verdoppelt.

    Der Erfolg hatte jedoch seinen Preis. Topspieler verließen den Verein in Richtung 1. Bundesliga. Den Substanzverlust konnte man trotz der guten Jugendarbeit in der 2. Bundesliga nicht wettmachen und stieg in die Regionalliga, welche seit 1988 zur Heimat der Sportbund DJK Basketballer wurde.

    Besonders engagiert zeigt sich die Abteilung in der Jugendarbeit und in der Nachwuchsförderung. Viele Spielerinnen und Spieler wurden in den letzten drei Jahrzehnten an die Herren- und Damenmannschaft herangezogen und später dort integriert. Immer wieder qualifizieren sich die Sportbund-Juniorenteams für überregionale Meisterschaften.

    In den letzten Jahren fanden viele Sportbundtalente in den Nachwuchsbundesligen (JBBL, NBBL und WNBL) bei Kooperationspartnern wie dem FC Bayern Basketball oder dem TSV 1880 Wasserburg einen festen Platz. Viele weitere Athleten wurden für Landes- und Bundesauswahlmannschaften nominiert. Sophie Perner, Maria Perner, Melina Aigner, Sebastian Schmitt und Jonas März sind nur einige davon.

    Im Jahr 2012 organisierte die Basketballabteilung ein Testspiel zwischen dem FC Bayern München und dem japanischen Erstligisten Toyota Avark in der Rosenheimer Gaborhalle. Über 1.200 Zuschauer kamen zu diesem fantastischen Ereignis für die zwischenzeitlich große Basketballfangemeinde.

    2019 wiederholten die SBR-Basketballer das Event. Dieses Mal spielte der FC Bayern München gegen das College-Team der Stanford University aus Kalifornien. Auch hier war die Gabor-Halle bis auf den letzten Platz ausverkauft.

    Nach den Coronajahren freuen sich die beiden Abteilungsleiter Christian März und Christian Hlatky auf den starken Zuwachs in den Jugendmannschaften. Dank der Hilfe eines großen Teams an Übungsleitern, Trainern und ehrenamtlichen Funktionären werden insgesamt 14 Mannschaften im Spielbetrieb organisiert und ca. 300 Abteilungsmitglieder eine Heimat gegeben.

    Weitere Informationen zum Trainings- und Spielbetrieb unter www.sbr-basketball.de

  • Besondere Angebote

    Neben den Sportarten mit Spiel- und Wettbewerbsbetrieb gibt es beim Sportbund DJK Rosenheim zusätzlich die Breitensportbereiche Seniorensport und Damen Gymnastik und für die Kleinen das Eltern-Kind-Turnen und das Ballhandling.

    Ein kostenloses Schnuppern über Probetraining ist jederzeit möglich.

    Für alle vier Sparten gilt bitte anmelden über die E-Mail Adresse der Geschäftsstelle: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Telefon: 08031 / 87722 während der Bürozeiten der Geschäftsstelle in der Wolfgang-Pohle-Halle.

    Die beiden Programme für Kinder, Eltern-Kind-Turnen und Ballhandling finden, außer während der Schulferien, in der kleinen Halle der Wolfgang-Pohle-Halle in der Schießstattstraße 9 statt.

    Eltern-Kind-Turnen
    Beim Eltern-Kind-Turnen unterstützen Sie Ihre Kleinen bis 4 Jahren bei deren ersten Erfahrungen mit dem Sport. Das Eltern-Kind-Turnen findet jeden Freitag, von 15:00 bis 15:45 Uhr statt.

    Ballhandling für Kinder ab 4 Jahren
    Ballhandling ist das spielerische Erlernen der verschiedenen Ballsportarten, es ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Ballhandling findet jeden Montag von 16:00 Uhr bis 16:45 Uhr statt. 

    Seniorensport
    Aktiv und fit bleiben bis ins hohe Alter mit Seniorensport beim Sportbund DJK Rosenheim. FIT FOR FUN – Beweglichkeit heißt Leben! Mit Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination ein Ziel setzen, um Lebensfreude zu erhalten und zufrieden alt zu werden.

    Seniorensport findet jeden Donnerstag von 17:15 – 18:00 Uhr in der kleinen Halle der Wolfgang-Pohle-Halle in der Schießstattstraße 9 statt.

    Damen Gymnastik
    Die Damen Gymnastikgruppe trifft sich jeden Montag ab 19:15 Uhr in der Prinzregentenschule (Prinzregentenstr. 62, 83022 Rosenheim).

  • Bogenschießen

    Neben dem „Historischen Fechten“ gibt es mit dem Bogenschießen eine weitere altertümliche Sportart im neuen Gewand. Denn geschossen wird mit modernen Compound- und Blankbögen.

    Die Bogenschützen des Sportbund DJK Rosenheim genießen den Vorteil, sowohl im Sommer im Freien, als auch im Winter in der Halle trainieren zu können. Beides direkt am Sportbund Campus an der Pürstlingstraße.

    Die Bogen-Halle befindet sich im Gebäude der Umkleidekabinen im Keller, dort wo auch die Tanzsportabteilung ihre Räume hat.

    Das Training in den Sommermonaten findet auf der Bogen Freifläche direkt hinter dem Kunstrasenplatz statt. Dort kann auf Entfernungen von 10 – 90 m geschossen werden. Trainingszeiten in der Freiluftsaison sind aktuell Mittwoch 17 – 20 Uhr und Samstag 14 –  17 Uhr.

    Wer das Bogenschießen kennenlernen möchte, hat beim Sportbund DJK Rosenheim zwei Möglichkeiten.

    Die Sparte bietet über Jochen-Schweizer ein Bogen-Erlebnis an. Beim Jochen-Schweizer Bogen-Erlebnis steht mehr der Erlebnis-Faktor im Vordergrund: Das Erlebnis geht über 3 Stunden und es wird ausschließlich mit dem Blankbogen geschossen. Neben dem „Grundlagen-Training“ (ähnlich wie beim Schnupper-Training) gibt es auch noch ein „Punkte-Schießen“ mit Siegerehrung und was immer ein besonderes Highlight ist, ein Schießen im Gelände auf 3-D-Tiere. Ziel des Jochen-Schweizer Bogen-Erlebnisses ist es, einen tollen Nachmittag zu verbringen und etwas Neues zu erleben und erlernen. Die Ausrüstung, Bögen und Pfeile, werden selbstverständlich gestellt. Mitzubringen sind nur wetterfeste Kleidung und feste Schuhe.

    Die zweite Möglichkeit, das Bogenschießen zu testen, wäre über ein Schnupper-Training auf der Anlage des Sportbund DJK Rosenheim. Das Schnuppertraining ist geeignet für Kinder ab 12 Jahren.

    Für das ca. zweistündige Schnupper-Training fällt eine geringe Gebühr von 20 € incl. allem Material, Betreuung und Versicherung an. Darin enthalten ist nach dem eigentlichen Schnuppertraining noch ein zweiter Termin im normalen Bogen-Training, um sich darüber im Klaren zu werden, ob die Mitgliedschaft im Verein für einen das Richtige ist. Falls Sie Bogen und Pfeile selbst mitbringen, bezahlen Sie nur 15 €.

    Der Unterschied vom Schnupper-Training zum Jochen-Schweizer Bogen-Erlebnis ist der, dass das Schnupper-Training, wie der Name suggeriert, ein Anfänger-Training ist.

    Die Teilnehmer lernen das Schießen mit dem Blankbogen auf Scheiben. Ziel des Schnuppertrainings ist es, festzustellen, ob die Sportart Bogenschießen für einen selbst geeignet wäre.

    Alle Infos zur Bogensportsparte des Sportbund DJK Rosenheim, sowie die Ansprechpartner für das Schnupper-Training und den Bogensport in der Region erhalten sie über die Internetseite der Sparte: www.sbr-bogen.de

  • Boxen

    1976 trat das Boxen als eigene Sparte dem Sportbund DJK Rosenheim bei. Jürgen Baumgärtner war das erste Gründungsmitglied im Abteilungsvorstand und fungierte gleichzeitig als Trainer.

    Die Mitgliederzahl aus Jugendlichen und Erwachsenen, passiv, als auch aktiv beträgt aktuell ca. 100 Mitglieder.

    Mit Harald Ott, der 1988 der Abteilung als Trainer beitrat, begann für die Rosenheimer Boxer eine neue Ära. Die damaligen Boxer hatten noch wenig Kenntnisse über Technik & Taktik im Boxring. Durch Harald Ott, der in der ehemaligen DDR das Boxen erlernt und seine Trainerlizenz in der dort hochangesehenen Sportschule erlangt hatte, konnte die Abteilung zahlreiche Erfolge einfahren.

    Das Trainerteam konnte 2022 durch den mehrfachen Bayerischen Meister Christian Triendl erweitert werden. Trotz seines Handicaps Rollstuhl unterstützt Christian Triendl die Athleten im Training, gibt seine Erfahrung weiter und ist eine große Bereicherung für die Abteilung. In diesem Jahr wird er seine C-Trainer Ausbildung im Boxsport abschließen. Er ist das lebende Beispiel, das Boxen verbindet und Inklusion in allen Sportbereichen möglich ist. Respekt und Anerkennung im Miteinander sind fester Bestandteil des Boxsports. Gemeinsam mit ihm legt Kassenwart Andreas Herrmann die Prüfung für den Trainerschein ab.

    Das Trainerteam ist somit für die kommenden Jahre gut aufgestellt.

    Seit April dieses Jahres bietet die Abteilung Boxtrainings für Krebskranke unter dem Motto „Boxen gegen Krebs“ an. Das Motto ist auch gleichzeitig der Name der Internetseite für alle Interessierten: www.boxengegenkrebs.de

    Initiiert wurde der Kurs von Dr. Kai Nowak, Chirurg und Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums an der RoMed Klinik in Rosenheim. Gemeinsam mit dem Sportbund DJK Rosenheim unter Begleitung des onkologischen Zentrums und der Bayrischen Krebsgesellschaft wurde der Kurs konzipiert und aufgebaut. 

    Zu den größten Erfolgen in der Historie der Boxabteilung gehörten deutsche und bayerische Titel in diversen Gewichtsklassen unter anderem:

    • Deutscher Box-Meister im Jugend-Halbfliegengewicht 1990 Sepp Thoma
    • Bayerischer Box-Meister im Jugend-Mittelgewicht 1996 Thomas Busel
    • Bayerischer Box-Meister im Männer-Superschwergewicht 1996 Sepp Schuster
    • Bayerische Box-Meisterin im Frauen-Leichtgewicht 1996 Dr. Regina Eberhart
    • Dr. Regina Eberhart zeichnete sich auch als Vorkämpferin für die Anerkennung des Frauenboxens aus. Sie bestritt den ersten Frauenboxkampf zur Bayerischen Boxmeisterschaft.
    • Oberbayerischer Box-Meister im Männer-Halbweltergewicht 2010 Sven Raue

    Auch die Boxabteilung litt unter den Auswirkungen von Corona. Doch unterkriegen gilt im Boxsport nicht. Jede neue Herausforderung ist eine Möglichkeit sich zu beweisen. Da kontaktloses Onlinetraining nur bedingt Sinn machte, ließ sich das Trainerteam impfen, um weiterhin das Trainingsangebot aufrecht zu erhalten.

    Der Boxsport hat eine lange Tradition und gehört zu den ältesten betriebenen Sportarten überhaupt. Bereits 3.000 vor Christus fanden Boxkämpfe in Ägypten statt. Bei den Olympischen Spielen der Antike in Griechenland wurden Wettkämpfe erstmals um 688 vor Christus ausgetragen. Großer Popularität erfreut sich das Boxen auch heute noch bei Olympischen Sommerspielen oder Profiwettkämpfen.

    Wer bei Boxen nun mit Silvester Stallones Rocky-Filmen, blauen zugeschwollenen Augen und blutigen Nase, in Verbindung bringt, liegt jedoch falsch.

    Boxen ist eine Kunst, die nur durch Disziplin im Training erlernt werden kann. Der Faustkampf unterliegt strikten Regeln, im Amateur- und Jugendsport wird mit Kopfschutz geboxt. Der schwierigste Gegner ist und bleibt man selbst.

    Das Wichtigste das ein Boxer braucht, ist ein Kämpferherz. Erst nach ca. einem Jahr kann ein Athlet auf eigenen Wunsch in den Ring steigen und an Wettkämpfen teilnehmen. Das Trainerteam der Sportbund DJK Boxsparte und alle Trainingspartner unterstützen Neulinge dabei. Neben den Techniken des Boxsports lernen junge Menschen, ebenfalls mit Niederlagen umzugehen. Ziel ist es gefestigte Persönlichkeiten zu entwickeln, welche auch Niederlagen im Leben wegstecken.

    Informationen zu Probetraining oder Mitmachgutschein

    Um den Boxsport kennenzulernen und einen Einblick zu bekommen, bieten wir für Boxinteressierte ab 11 – 12 Jahren ca. drei bis vier Mal ein Probetraining an. Es sind aber auch ältere Neulinge herzlich willkommen, denn beim Boxen zählt kein Altersunterschied.

    Bei wem das Interesse geweckt wurde, darf gerne zu unseren Trainingszeiten in der Wolfgang-Pohle-Halle in der Schießstattstr. 9-11 vorbeikommen und mitmachen. 

    Die aktuellen Trainingszeiten sind:
    Montag & Mittwoch 18.30 – 20.00 Uhr
    Freitag 19.30 – 21.00 Uhr

    Weitere Informationen zum Boxsport beim Sportbund DJK Rosenheim finden sich auf der Internetseite der Sparte: www.boxen-rosenheim.de

  • Eishockey

    Die Geschichte des Eishockey beim Sportbund DJK Rosenheim währte zwar nur von der Eingliederung 1979 bis zum Neustart als Starbulls Rosenheim e.V. im Jahr 2000. In diese Zeit fallen jedoch die erfolgreichsten Jahre des Rosenheimer Eishockeys mit den drei Bundesliga Meistertiteln der Jahre 1982, 1985 und 1989. Noch heute tönt es aus der „Grünen Wand“ lautstark „SBR, SBR, SBR“ wenn das Fahnenmeer in Grün und Weiß in der Kurve geschwenkt wird.

    Am 1. Januar 1928 absolvierte der Eissportverein Rosenheim, kurz EVR sein erstes Freundschaftsspiel gegen München II auf der Spritzeisbahn am Tennisplatz an der Wittelsbacher Straße. Genau ein Jahr später fanden in Bad Tölz die ersten Spiele um Punkte statt. 1930 wird der Eissportverein Rosenheim bis einschließlich 1937 zum Postsportverein, dann wechselt man wieder zurück.

    1948 erfolgte die Neugründung des EVR. Ein Jahr später begann in vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Bau eines Natureisstadions an der Jahnstraße.

    Bereits 1952 gelang dem EVR der erste Aufstieg in die Oberliga, welche seinerzeit die höchste Deutsche Spielklasse im Eishockey bildete.

    Erst mit der Fertigstellung der Kunsteisbahn 1962, allerdings ohne offizielle Baugenehmigung, stellten sich durch die besseren Trainingsmöglichkeiten langfristige Erfolge ein. Am 13. Januar 1962 wurde das Stadion feierlich eingeweiht.

    Zehn Jahre später gelang 1972 der zweite Aufstieg in die höchste Liga. Dem folgte 1973 der Umbau der Kunsteisbahn zur Eishalle.

    Zwei Jahre später gelang 1975 der dritte Aufstieg in die Bundesliga, in der man bis zum freiwilligen Rückzug in der Saison 1992/93 ein fester Bestandteil war.

    Doch schon 1978 drohte das Aus für den EVR. Knapp 1 Millionen D-Mark Schulden drückten den Verein. Die Insolvenz war unausweichlich.

    Eine Satzungslücke des Eishockey-Verbandes ermöglichte jedoch dem Rosenheimer Eishockey den Verbleib in der Bundesliga. Die Eishockeyabteilung wechselte zum Sportbund DJK Rosenheim. Fortan hieß das Team nicht mehr EVR, sondern SBR.

    In der ersten Saison als SBR verpasst man 1979 die Meisterrunde, tröstet sich aber mit acht Spielen gegen den Lieblingsderbygegner Landshut. 1980 läuft es sportlich nicht viel besser, allerdings steht der Verein finanziell durch die Förderung von Josef März und seiner Firma Marox auf sicheren Beinen.

    1981 erreicht man als Sechster der Hauptrunde die Play-offs, wo Mannheim jedoch die Endstation ist.

    In die Folgesaison geht man nicht gerade als Favorit, wenigstens springt in der Hauptrunde der 5. Platz heraus. Chancen auf den Titelgewinn werden nur den vier Erstplatzierten eingeräumt. Doch man schafft den Sprung ins Halbfinale, wo mit Landshut das Topteam der regulären Saison wartet. Im entscheidenden dritten Spiel der Best-of-Three Serie gelingt Gerhard Baldauf auf Vorlage von Hans Zach kurz vor Schluss der 4:3-Siegtreffer. Der SBR steht erstmals in seiner Geschichte im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Der vermeintlich übermächtige Gegner heißt Mannheimer ERC. Mit einem Karl Friesen in Höchstform zwischen den Pfosten gelingt der 6:2 Auswärtscoup in Spiel eins. Zum Heimspiel drängen sich offiziell 7.000 Zuschauer ins Rosenheimer Eisstadion. An Karl Friesen verzweifeln die Gästestürmer und die Sensation ist durch den 4:0 Heimsieg perfekt. Der Sportbund DJK Rosenheim ist erstmals Deutscher Eishockeymeister.

    1983 gehört man als Titelverteidiger zu den Mitfavoriten, scheitert im Halbfinale dieses Mal aber am Mannheimer ERC. Im kleinen Finale schlägt man immerhin den Kölner EC.

    Ein Jahr später erreicht man die Schallmauer von 1.000 verkauften Dauerkarten. Eishockey unter dem Kürzel SBR hat Konjunktur. Wieder erreicht man Rang 3 in der Hauptrunde, schwächelt aber in der Zwischenrunde und muss sich mit dem Sieg im Spiel um Platz fünf zufriedengeben.

    1985 ist man das beste Team der Hauptrunde und macht sich berechtigte Hoffnungen auf den zweiten Meistertitel. Der ECD Iserlohn in Play-off-Runde eins und der ESV Kaufbeuren im Halbfinale haben keine Chance und verlieren die Best-of-Five Serie gegen den SBR jeweils klar mit 0:3. Die Finalspiele eins und drei gegen den Mannheimer ERC sind hart umkämpft, doch Karl Friesen ist wieder der Fels in der Brandung. Der SBR verliert in den Play-offs kein einziges Spiel und wird zum zweiten Mal Deutscher Eishockey-Meister.

    Als Titelverteidiger gehört man 1986 wieder zu den Favoriten auf den Titel. Der dritte Rang nach der Hauptrunde ist da eher eine kleine Enttäuschung. Im Halbfinale ist die Düsseldorfer EG zu stark. Im kleinen Finale holt man immerhin den Dritten Platz.

    Der Sieg in der Hauptrunde nährt 1987 Hoffnungen auf den dritten Titel. Diese müssen nach drei knappen Niederlagen im Halbfinale gegen den Mannheimer ERC begraben werden.

    Zum zweiten Mal in Folge steht man 1988 nach der Hauptrunde auf Platz eins. Gegen den Schwenninger ERC, Achter der Hauptrunde, droht das frühe Aus in den Play-offs, doch man dreht die Serie und zieht ins Halbfinale ein, wo die DEG mit 3:1 Siegen bezwungen wird. Im Finale liegt man gegen den Titelverteidiger KEC mit 2:1 in der Serie vorne, kann aber zwei Matchbälle nicht verwerten. Der KEC wird zum dritten Mal in Folge Meister.

    Am 1. September 1989 fuhr das erste Mal das Maskottchen „Bully“ über das Eis. Er ist auch heute noch das Zeichen der Starbulls Rosenheim und ist somit eines der ältesten Maskottchen im Eishockey.

    Die beste Defensive beschert 1989 Rang zwei in der Hauptrunde hinter Titelverteidiger KEC. Eintracht Frankfurt und der Mannheimer ERC stellen keine großen Hürden in den Play-offs dar. Im Finale bezwingt man die DEG nach vier Spielen und sichert sich den dritten Meistertitel. Den erlebt der Mann der Eishockey unter dem Dach des Sportbund DJK Rosenheim erst möglich gemacht hatte nicht mehr. Vereinspräsident Josef März, nach dem noch heute das Fußballstadion am Sportbund Campus benannt ist, stirbt mit 62 Jahren nach Ende der Saison 1987/88.

    Den zweiten Titel in Folge will man 1990 erobern. Der dritte Platz der Hauptrunde lässt hoffen. Eintracht Frankfurt und der KEC werden mit 3:0 Siegen vom Eis gefegt. Im Finale kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinals. Dieses Mal behält die DEG nach fünf aufreibenden Spielen aber die Oberhand.

    In der Saison der Wiedervereinigung 1991 erreicht man den schon fast angestammten dritten Rang. Im Halbfinale scheint die Revanche für das verlorene Finale der Vorsaison zu gelingen. Man liegt mit 2:0 Siegen in der Serie gegen die DEG vorne, verliert die folgenden drei Spiele und muss sich nach zwei Siegen gegen den BSC Preußen Berlin mit Platz drei zufriedengeben.

    1992 ist man zum letzten Mal auf der Bühne Bundesliga vertreten. Hinter der DEG schließt man die Hauptrunde als zweitbestes Team ab. Die beiden Topteams der regulären Saison treffen dann im Finale aufeinander. Der SBR ist gegen Düsseldorf chancenlos und wird Vizemeister. Am Ende der Saison zieht man sich aus wirtschaftlichen Erwägungen freiwillig aus der Bundesliga zurück und startet in der 2. Bundesliga. Eine Ära im deutschen Eishockey scheint zu Ende zu gehen.

    Mit SBR-Legende Ernst Höfner an der Trainerbande und einer jungen, hungrigen Mannschaft, welche in der Presse als „Höfner’s Kindergarten“ tituliert wird, schafft man die Sensation und kehrt nach nur einem Jahr ins Oberhaus zurück.

    Der Klassenerhalt wird 1994 als Saisonziel ausgegeben und gelingt in den Play-Downs gegen den EC Ratingen souverän.

    1995 gehört der Sportbund DJK Rosenheim zu den Gründungsmitgliedern der DEL, welche die Professionalisierung des Eishockeysports in Deutschland vorantreiben soll. Die Lizenznehmer aus Rosenheim benennen sich in die Star Bulls Rosenheim um, dadurch bleibt das SBR erhalten. Platz acht nach der Hauptrunde bringt im Achtelfinale den Heimvorteil. Gegen die Schwenninger ERC Wild Wings zieht man jedoch mit 3:4 den Kürzeren.

    Im zweiten Jahr der DEL 1996 rutscht man auf Rang dreizehn ab. Wieder verabschiedet man sich in Runde eins aus den Play-offs. Ausgerechnet die Landshut Cannibals werden zum Stolperstein.

    Die Saison 1997 lässt sich gut an, man wird Sechster, scheitert im Viertelfinale aber deutlich an den Kassel Huskies. Am Saisonende steht der Klub allerdings wegen Unwägbarkeiten im 4,7 Millionen-Etat für die nächste Spielzeit vor dem Rückzug aus der höchsten Klasse. Die Star Bulls nehmen nicht als GmbH am DEL-Spielbetrieb teil, und die Vereinsführung des Sportbunds hat Sorgen, dass die Fernsehgelder aus dem Kirch-Vertrag nicht so fließen könnten wie vereinbart. Der Gesamtverein würde dann für Ausfälle im Eishockeybereich zur Kasse gebeten.

    Der Sparkurs der Saison 1998 hat seine sportlichen Folgen. In insgesamt 44 Saisonspielen gelingen nur sechs Siege und drei Unentschieden. Man wird abgeschlagen Letzter.

    In der Folgesaison läuft es wieder ein wenig besser, aber das erklärte Ziel, die Play-off-Runde zu erreichen, wird als Tabellenzwölfter deutlich verfehlt.

    Im Jahr 2000 endet die große Zeit des Eishockeys beim Sportbund DJK Rosenheim. Man schafft den Klassenerhalt zwar souverän, die DEL Lizenz wird am Ende der Spielzeit aber nach Iserlohn verkauft. Es folgt ein Neubeginn in der untersten Spielklasse, der Bezirksliga.

    Die Gründung des Starbulls Rosenheim e.V., womit das SBR erhalten bleibt, schließen das gemeinsame Kapitel der Geschichte ab. Doch die Anfeuerungsrufe der „Grünen Wand“ „SBR, SBR, SBR“ werden auch im Herbst 2023 wieder durch das Rund gehen, wenn der erste Puck zur DEL 2 Saison fällt.

  • Handicap-Sport

    Vor ca. 30 Jahren wurde die Abteilung Behindertensport im Sportbund DJK Rosenheim gegründet. Damals auf Anregung einiger sportbegeisterter Mitarbeiter der Wendelstein-Werkstätten für Menschen mit Behinderung und durch Unterstützung des Elternbeirats für Sportler mit geistiger Behinderung.

    1995 kam es zum Zusammenschluss mit der damals neugegründeten Rollstuhlsportgruppe zu einer Abteilung, die unter dem Namen HANDICAP anschließend über den Rosenheimer Lokalsport hinaus Bekanntschaft erlangte. Beide Gruppen organisieren mittlerweile einen getrennten Trainingsbetrieb, wobei man regelmäßig gemeinsame Aktionen initiiert.

    Momentan besteht die Sparte HANDICAP-INTEGRATIV aus über 80 aktiven und passiven Mitgliedern. Durch  vielfältige sportliche Aktivitäten hat man sich im Hauptverein Sportbund DJK Rosenheim inzwischen voll etabliert.     

    Bei den Sportlern mit geistiger Behinderung, die von den beiden Fachübungsleitern Elfriede Rieger-Beyer und Joachim Strubel sowie mehreren Coaches in fünf Sportgruppen betreut werden, haben sich neben dem Handicap-Basketball die Sportarten Floorball, Bowling, Boccia und Fußball sehr gut entwickelt.

    Beim Basketball stehen Aufwärmübungen mit basketballspezifischem Training und das gemeinsame Spiel meistens im Mittelpunkt.

    Seit langem gibt es auch ein Unified-Team. In diesem spielen nichtbehinderte und behinderte Sportler gemeinsam in einem Team und nehmen an Wettbewerben teil.

    Die Teilnahmen an verschiedenen Pokalturnieren und Meisterschaften der evangelischen Jugend in Bayern und Special Olympics in Bayern und Deutschland in den letzten Jahren sind ein Indiz dafür, dass die sportlichen Aktivitäten in diesem Bereich stetig erweitert wurden und nicht mehr aus dem Sportprogramm wegzudenken sind.

    Im Jahr 2000 haben die Handicap-Basketballer aus Rosenheim erstmals an den National Games von Special Olympics Deutschland in Berlin teilgenommen und die SBR Fastbreakers konnten die Bronzemedaille erringen. Absoluter Höhepunkt war damals nach der Qualifikation und der Goldmedaille bei den Special Olympics 2002 in Frankfurt die gemeinsame Teilnahme mit der Lebenshilfe Traunreut bei den Weltspielen 2003 in Dublin/Irland. Dort errang das Team Germany ebenfalls die Bronzemedaille.

    Außerdem nahm man an den National Games in Hamburg 2004 ebenfalls mit Erfolg nicht nur im Basketball, sondern auch im Bowling teil.

    Auch im Fußball haben  die Handicap-Sportler bereits  gute Ergebnisse erzielt. Im Jahr 1998 wurde im Kleinfeld-Fußball die bayerische Meisterschaft und im Jahr danach  die Vizemeisterschaft errungen. Der erste Platz konnte 2004 in München im Dantestadion ebenfalls wieder erreicht werden. Seit kurzem hat die Sparte Fußball unter Leitung von Max Haubensack wieder voll Fahrt aufgenommen

    Seit 2007 wurde durch die Initiative von Elfriede Rieger-Beyer die Sportart Floorball kontinuierlich im Sportprogramm etabliert.

    Zahlreiche Teilnahmen an regionalen (Reit im Winkl), nationalen (Bremen) und internationalen Turnieren (Bludenz) und die Auszeichnung als DJK-Mannschaft des Jahres 2010 auch mit Beteiligung nichtbehinderter Sportler im Team zeigen die professionelle Jugendarbeit im Handicap-Bereich, die in den letzten Jahren vor allem von Elfriede Rieger-Beyer geleistet wurde. Trainingseinheiten mit den Floorball Lumberjacks aus Rohrdorf unterstützten die Floorballer bei der Vorbereitung auf Großereignisse.

    So konnte man 2011 erstmals ein Herbstfest-Floorballturnier  auf die Beine stellen. 2013 nahmen Sportler des SBR im Floorhockey an den Special Olympics World Wintergames in Südkorea teil.

    Außerdem fanden auf Initiative der sehr engagierten Übungsleiterin jährlich Fahrten zum großen internationalen Sportfest in Verona und zum Schnupperkurs Rudern- und Kajakfahren in Oberschleißheim statt.

    Die Sportart Bowling erfreut sich seit vielen Jahren ebenso großer Beliebtheit, so dass wir bei den nationalen Special Olympics in München 2012 mit dem Rekordaufgebot von 12 Athleten an den Start gehen konnten

    Dies ist in erster Linie Headcoach Balthasar Geidobler und der Betreuerin Silvia Hofmann zu verdanken. Nach dem Tod des Gründers unserer Bowlingsparte übernahm Elfriede Rieger-Beyer zusätzlich diese Aufgabe.

    Bei der Bowling-Weltmeisterschaft 2010 in München konnte man gegen das Team aus Malta Special Olympics-Bowling überregional präsentieren.

    Doch geht es in erster Linie nicht nur darum Titel und Pokale zu sammeln, denn die Freude an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis durch den Sport und über den Sport hinaus sind wichtige Motive für die sportliche Betätigung der Teilnehmer. Viele Mitglieder der Sportgruppen sind sehr offen dafür, ihr sportliches Leistungsvermögen ständig zu erweitern.

    Seit vielen Jahren gibt es auch eine Kooperation mit dem Heilpädagogischen Zentrum Rosenheim. Viele Jugendliche der Philip-Neri-Schule und der Klara von Assisi-Tagesstätte konnten mittlerweile in das DJK-Vereinsleben integriert werden.

    Zu den absoluten Highlights der letzten Sportjahre zählte jeweils das eigene Herbstfest-Basketball-Turnier mit internationaler Beteiligung unter Organisation von Joachim Strubel, das bisher insgesamt 18-mal durchgeführt werden konnte.

    2003 veranstaltete man im Rahmen des europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung ein integratives Basketballturnier unter  Beteiligung der Damen-Bundesliga-Mannschaft des damaligen Deutschen Meisters TSV 1880 Wasserburg. Ein gelungener Beitrag zur Inklusion, da behinderte und nichtbehinderte Sportler in gemischten Teams gemeinsam aktiv waren.

    Öfter wurde man zum Basketball DBBL-Pokal Final Four Turnier und zu den Meisterschaftsendspielen nach Wasserburg eingeladen, um in der Halbzeitpause ein Einlagespiel mit dem Team der Stiftung Attel zu bestreiten.

    So auch im entscheidenden Match um die Deutsche Meisterschaft  2011 zwischen Wasserburg und Freiburg stellten wir das Team Germany vor, das bestehend aus Sportlern des Sportbunds, Deutschland bei den Special Olympics World Games 2011 in Athen vertreten hatte. Auch im Rahmen der europäischen Basketballwoche von Special Olympics Deutschland und Fiba Europe durften wir mit den Teams aus Wasserburg und Kralove (Tschechien) zur Nationalhymne einlaufen.

    Mittlerweile waren wir einige Male beim deutschen Basketballmeister FC Bayern München im Rahmen der Euroleague und deren One-Team-Aktionen aktiv.

    Darüber hinaus haben wir die Eishockey-Profis der Starbulls Rosenheim mehrere Male zu Freundschaftsbegegnungen mit gemischten Mannschaften herausgefordert.

    Regelmäßig kamen die Eishockey-Profis auch zum Training der Sportler mit geistiger Behinderung und nahmen besonders gerne am Herbstfest-Basketballturnier teil.

    Viele Kontakte und Freundschaften zwischen „Profis“ und Sportlern mit geistiger Behinderung wurden geknüpft und weiter gefördert. Mit Markus Wasmeier, Hansi Brei und Michael Pohl sollen nur einige genannt werden.

    Die Verbindungen zu anderen Einrichtungen (Attel, Lebenshilfe Traunstein, Offene Behindertenarbeit  München) für Sportler mit geistiger Behinderung in der Region Oberbayern und darüber hinaus, werden seit Jahren gepflegt. Verbindungen zum Team des Centro Sportivo Italiano aus Verona werden durch die Teilnahme an der La Grande Sfida „Die große Herausforderung“ seit 2005 gefördert. Im Rahmen einer solchen Veranstaltung wurde die Rosenheimer Partnerstadt Lazise besucht, wo man das Handicapteam des Sportbund DJK Rosenheim im Rathaus empfing.

    Für ihre großartigen Erfolge wurden die Handicap-Sportler in der Vergangenheit beim Ehrenabend des Rosenheimer Sports im Kultur-und Kongresszentrum regelmäßig  bzw. beim Ball des Sports oder der Rosenheimer Sportgala ausgezeichnet. Das aktuelle Highlight der Sparte war hier Bowlingspieler Robert Virag, der bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2023 auf den 3. Platz gewählt!

    Viele Projekte und Aktivitäten durch den Sport wurden beim Sportbund bereits angestoßen. Seit über 20 Jahren sind wir begeistert vom Special Olympics Sportkonzept.

    Seit Anfang 2011 nennt sich die Abteilung Handicap-Integrativ, um das Unified-Sportkonzept (Nichtbehinderte treiben gemeinsam mit Behinderten Sport) weiter auszubauen und die Sparte in eine Abteilung Inklusionssport weiterzuentwickeln.

    Special Olympics ist mittlerweile die weltweit größte – vom IOC offiziell anerkannt – Behindertensport-Bewegung. Im Oktober 2007 fanden die Weltspiele in Shanghai (China) statt. Unsere Sportlerin Charlotte Mötsch, die durch ihre Leistungen bei den National Games 2006 in Berlin im Bowling dafür nominiert wurde, konnte eine Gold- und zwei Silbermedaillen erringen!

    Athletensprecherin Martina von Bötticher war 2010 bei den European Summer Games in Warschau im Bowling dabei.

    Und nach der Teilnahme im Basketball bei den Special Olympics Weltsommerspielen in Athen /Griechenland 2011 stand 2013 der nächste Höhepunkt mit der Teilnahme bei den Weltwinterspielen in Südkorea an. Weitere Erfolge feierte die Abteilung in den folgenden Jahren:

    2013 bei den Bayerischen Sommerspielen in Passau, 2014 bei den Nationalen Sommerspielen in Düsseldorf sowie 2015 bei den Regionalen Sommerspielen von Rheinland-Pfalz in Speyer. Deutschlandweit nahm man 2016 in Hannover und 2018 in Kiel teil. Hierfür qualifizierte man sich 2017 bei den Regionalen Sommerspielen in Hof. Auch im Wintersport nahm eine Delegation 2015 in Inzell und 2017 in Willingen an den nationalen Spielen teil. 2019 starten die Sportbund-Athleten in Reit im Winkl.

    Michael Kalhammer hat seinen Verein in der deutschen Delegation bei den Welt-Sommerspielen 2019 in Dubai im Bowling mit Erfolg im Team Germany vertreten.

    Lange musste man auf die nächste Teilnahme bei Special Olympics Wettbewerben warten: 2022 bei den nationalen Spielen in Berlin und bei den Bayerischen in Regensburg.

    Derzeit ist man bei den Vorbereitungen am Host-Town-Programm in Rosenheim aktiv beteiligt. Special Olympics Mauritius wird mit einer 40-köpfigen Delegation in der Innstadt zu Gast sein, ein Fackellauf und ein Begegnungsfest mit der Rosenheimer Stadtbevölkerung sind im Vorfeld der Special Olympics Weltspiele in Berlin geplant.

    Weitere Informationen zur Abteilung gibt es unter www.sbr-handicap-integrativ.de

  • Historisches Fechten

    „Historisches Fechten“ ist trotz ihres Namens eine der jüngeren Sparten beim Sportbund. Die Abteilung wurde 2017 von zwei Studenten, die wegen ihres Studiums nach Rosenheim zogen, gegründet und zählt inzwischen dreißig Mitglieder.

    „Historisches Fechten“, oder HEMA (Historical European Martial Arts), ist ein Sammelbegriff für wiederbelebte Kampfkünste, die vor dem 20. Jahrhundert in Europa praktiziert wurden.

    Der Fokus der Rosenheimer Sparte liegt auf dem Fechten mit dem „Langen-Schwert“, einer Waffe, die im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit in Verwendung war. Zusätzlich werden aber auch der Umgang mit dem Dolch sowie Grundlagen des Ringens vermittelt.

    Gerade in den letzten Jahren ist HEMA in ganz Deutschland sehr gewachsen, so auch die Rosenheimer Sparte. 2017 startete die Sparte mit gerade acht Mitgliedern und erhöhte sich in den folgenden Jahren nur gering, bis 2021 der Durchbruch kam und sich die Mitgliederzahlen in kurzer Zeit mehr als verdoppelten.

    Das historische Fechten ist sowohl Kampfkunst als auch Kampfsport, bei dem es inzwischen nationale und internationale Events und Turniere gibt.

    Die Inhalte beziehen sich direkt auf mittelalterliche Fechtbücher, geschrieben von Fechtmeistern, wie Johannes Liechtenauer oder Joachim Meyer aus dem 14.-16. Jahrhundert. Die Ausrüstung ist mit Fechtmaske und Fechtjacke allerdings modern zum idealen Schutz des Fechters. Die Trainingsschwerter, „Fechtfedern“ genannt,  sind stumpf, die Spitze umgeschlagen oder verdickt und die Klinge biegt sich im Stich. Sie wiegen ca. 1,5 kg ähnlich ihrer Vorbilder aus dem Mittelalter.

    Die Sparte Verein bietet zwei Mal die Woche Training in der sportbundeigenen Wolfgang Pohle Halle. Die ursprüngliche Trainingszeit Dienstag wurde während der Corona Zeit um eine zweite am Donnerstag erweitert. Trainiert wird bewusst in kleinen Gruppengrößen. Inzwischen wird das Dienstagstraining als Grundlagentraining und der Donnerstagstermin als Fortgeschrittenen-Training genutzt.

    Neben dem regulären Trainingsbetrieb veranstaltet das „Historische Fechten Rosenheim“ eine Vielzahl an Events und Seminarwochenenden.

    Diesen August steht das bisher größte Event der Sparte mit ca. sechzig Teilnehmern an. Das Rosenheimer Herbstfecht findet parallel zum ersten Wiesn-Wochenende am 26. und 27. August statt.

    Es wird ein internationales Event mit Workshops zu verschiedenen Disziplinen des historischen Fechtens, wie Langes-Schwert, Rapier, Ringen und Halbe-Stange stattfinden.

    Die Workshopleiter kommen aus Deutschland, Österreich und Italien. Daneben wird eine offene Halle gestellt, in der miteinander frei gefochten werden kann, was gemeinhin auch als „Fechtschule“ bezeichnet wird. Dieser Begriff wurde bereits im ausgehenden Mittelalter für ähnliche Veranstaltungen verwendet.

    Für Interessentinnen und Interessenten bietet der Sportbund DJK Rosenheim zwei- bis dreimal pro Jahr einen Einsteigerkurs an. Der nächste startet Mitte September 2023 und bietet die Möglichkeit, das Fechten mit dem Langen-Schwert über zehn Termine auszuprobieren.

    Weitere Informationen zum „Historischen Fechten“ beim Sportbund DJK Rosenheim finden sich auf der Abteilungswebseite www.hema-rosenheim.com und auf Instagram unter historisches_fechten_rosenheim.

  • Hockey

    Die Hockey-Nationalmannschaften Deutschlands konnten in den letzten Jahrzehnten international große Erfolge mit Olympiasiegen (Herren 1972, 1992, 2008 und 2012 und Damen 2004) und Weltmeistertiteln (Herren 2002, 2006 und 2023 und Damen 1976 und 1981) feiern. Dazu kommen noch diverse Erfolge bei den Weltmeisterschaften im Hallenhockey. Feld- und Hallenhockey erfreuen sich auch beim Sportbund DJK Rosenheim großer Beliebtheit.

    Die Hockeyabteilung wurde im Januar 1954 gegründet. Nachdem die Damenhockeymannschaft komplett vom ESV Rosenheim zum Sportbund DJK Rosenheim übergetreten war, entstand beim Sportbund eine Herrenhockeymannschaft aus Vereinsmitgliedern anderer Sparten. Diese nahm nach intensivem Training bereits im Frühjahr 1954 den Spielbetrieb auf.

    Das erste Spiel fand am 10.04.1954 gegen Wolfratshausen statt und ging knapp mit 0:1 verloren. Die deutsche Hockeyzeitung schrieb damals, dass die Sportbund-Mannschaft einen vorzüglichen Eindruck hinterließ und das Ergebnis für Wolfratshausen schmeichelhaft war.

    Nach einigen knappen Niederlagen gegen Münchner Mannschaften gab es das erste Erfolgserlebnis im August mit einem 1:1 gegen den Lokalrivalen ESV Rosenheim. Den ersten Sieg feierte die Mannschaft im Gründungsjahr 1954 mit einem 2:1 gegen den HC Marktbreit. Entscheidend für die schnellen spielerischen Fortschritte war, dass Sepp Paul, der als Trainer der Damenmannschaft vom ESV Rosenheim zum Sportbund mit gewechselt hatte, auch das Training der Herrenmannschaft übernommen hatte. Die Damenmannschaft setzte die Erfolge, die sie bereits beim ESV hatte, beim Sportbund fort und holte Sieg um Sieg. Im Spieljahr 1968 stieg die Herrenmannschaft in die höchste bayerische Spielklasse, die Bayernliga auf.

    Wegen ungenügender Trainingsmöglichkeiten konnte man sich nicht in dieser Liga halten und musste leider im darauffolgenden Jahr wieder absteigen. Der Sportbund DJK Rosenheim war die einzige Hockeyabteilung in Bayern ohne einen eigenen Hockeyplatz. Das Training und die Spiele mussten auf dem Fußballplatz an der Schießstattstraße durchgeführt werden, der durch die vielen Fußballmannschaften stark strapaziert und schwer bespielbar war.

    Nach der Olympiade 1972 in München und der Goldmedaille durch die deutsche Hockeynationalmannschaft der Herren erhielt die Hockeyabteilung einen regen Zulauf an Jugendlichen, wodurch mehrere Jugend- und Knabenmannschaften am Nachwuchs-Spielbetrieb teilnehmen konnten. Das jedoch vergrößerte die Platznot noch weiter. Ein zeitweises Ausweichen auf Schulsportplätze bzw. auf den Sportplatz des Bundesgrenzschutzes konnte diese Misere nicht beheben. Das Problem konnte erst gelöst werden, nachdem 1975 ein geeignetes Gelände für einen Hockeyplatz gefunden wurde. Nach eingehenden Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern konnten langfristige Pachtverträge abgeschlossen und mit den Planierarbeiten begonnen werden. In sehr viel Eigenarbeit durch die Abteilung, unterstützt durch Planierarbeiten des Bundesgrenzschutzes nahm das Projekt schnell Fahrt auf. Wichtig für den Erfolg war zudem die Unterstützung durch den Hauptverein und durch die Stadt Rosenheim.

    Im August 1978 wurde der Hockeyplatz im Egarten fertiggestellt und seiner Bestimmung übergeben. Von da an war ein forciertes Training möglich und aufgrund der guten Platzverhältnisse konnte auch die Spielkultur wesentlich verbessert werden. Außerdem wurde die Jugendarbeit verstärkt, da jetzt ein regelmäßiges Training durchgeführt werden konnte. Das wirkte sich zwangsläufig positiv auf die Spielstärke sämtlicher Mannschaften aus.

    Turniere auf dem eigenen Hockeyplatz konnten nun endlich umgesetzt werden und haben in der Sparte eine lange Tradition mit vielen Vereinsfreundschaften zu Teams aus dem europäischen Ausland. Im Gegenzug wurden die Damen- und Herrenmannschaften zu vielen Turnieren im In- und Ausland eingeladen. Es wurden unter anderem Turniere in Stuttgart, Frankfurt, Mannheim, Hanau, Würzburg, Wien, Verona, Padua, Paris, Rom, London, Budapest, Malta, Barcelona und Cannes besucht. Aber auch die Nachwuchsmannschaften nahmen an Turnieren in Bayern teil, außerdem wurden viele Turniere für die männliche und weibliche Jugend sowie Knaben und Mädchen auf dem Sportbund-Hockeyplatz veranstaltet.

    Seit 1993 wird die Herrenmannschaft von erfahrenen Hockeytrainern trainiert, was sich positiv auf die Spielstärke der Mannschaft auswirkte. Im Spieljahr 1995 gelang der Aufstieg in die höchste bayerische Liga, die Oberliga.

    Durch die Fertigstellung des Kunstrasen-Hockeyplatzes am Campus-Gelände wurde es sämtlichen Mannschaften der Hockeyabteilung ermöglicht, einen ausgezeichneten Spiel- und Trainingsbetrieb bei jeder Witterung durchzuführen. Das war am Egarten nicht der Fall.

    In den letzten Jahren konnte der Verein viele Erfolge im Jugendbereich erringen. Voraussetzung war eine intensive und organisierte Jugendförderung, die den Jugendbereich sehr gestärkt hat. Vielfältige Veranstaltungen an Schulen in Rosenheim und Umgebung haben viele neue Nachwuchsspieler zum Hockeysport geführt.

    Aktuell nehmen 2 Erwachsenen-, 1 Senioren-, je 1 Jugendteam männliche und weibliche B-Jugend und 9 Kinderteams am Trainings- und Spielbetrieb teil. Die Herrenmannschaft belegt in der Oberliga Bayern in der Feldsaison den hervorragenden 2. Platz. Die Damenmannschaft führt die Oberliga Bayern souverän an und hat allerbeste Aussichten auf den Aufstieg in die Regionalliga Süd. Stand jeweils Mitte Juni 2023.

    Alle Informationen zum Training und rund um den Hockeysport und zur Mitgliedschaft in der Abteilung finden sich unter: www.rosenheim-hockey.de

  • Judo

    Judo heißt übersetzt „sanfter Weg“ und ist eine japanische Kampfsportart. Es ist aber nicht nur ein Sport, sondern auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Die zwei philosophischen Prinzipien sind hierbei: Das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen und der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist mit dem Ziel, diese Prinzipien als eine Haltung in sich zu tragen und auf der Judomatte (jap. Tatami) in jeder Bewegung zum Ausdruck zu bringen.

    Der Judo-Sport kam Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa. Der „Deutsche-Judo-Ring“, der erste deutsche Verband wurde 1932 gegründet.

    Die Judo-Abteilung des Sportbund DJK Rosenheim gibt es bereits seit 1949. Nach ersten Anfängen in Räumen des Bundesgrenzschutzes trainierten die Judoka Jahrzehnte im Gymnastikraum der Turnhalle in Fürstätt. Seit Oktober 2008 findet das Training im „Stammhaus“ des Sportbund DJK Rosenheim, der Wolfgang-Pohle-Halle an der Schießstattstraße, statt.

    Die Judo-Abteilung gehört mit aktuell 26 Mitgliedern zu den kleineren Sparten beim Sportbund DJK Rosenheim. Zu den besten Zeiten der Sportbund-Judoka hatte die Abteilung jedoch fast 100 Aktive Mitglieder.

    Nach häufig wechselnden Abteilungsleitern wurde Martin Binder im Mai 1976 zum neuen Abteilungsleiter gewählt, weil der bisherige Leiter überraschend nach Kanada auswanderte. Martin Binder blieb über 40 Jahre bis November 2016 Abteilungsleiter. Seitdem steht Genovefa Loferer an der Spitze der Judoabteilung.

    Generationen von Kindern und Jugendlichen lernten beim Sportbund Judo, teilweise waren so viele Nachwuchs-Judoka im Training, dass es zu Platzproblemen kam. Es gab mehrmals im Jahr Gürtelprüfungen, bei vielen Einzel- und Mannschaftsturnieren war der Judo-Nachwuchs des SBR erfolgreich.

    Neben Ausbildung und Wettkampf der Kinder und Jugendlichen stellte der SBR über Jahrzehnte auch eine Herrenmannschaft in verschiedenen Ligen. 1976 wurde das Team ohne Punktverlust Meister der Bezirksliga Oberbayern, auch das Aufstiegsturnier zur Landesliga gewann der SBR. Im ersten Jahr in der Landesliga – der damals dritthöchsten deutschen Liga nach Bundes- und Bayernliga – erreichten die Sportbund-Judoka als Aufsteiger einen sehr guten vierten Platz.

    1977 war das Judoteam des SBR bei der Deutschen DJK-Meisterschaft in Mainz erfolgreich und holte in den Einzelwettbewerben 2 x Gold, 1 x Silber und 1 x Bronze.

    Aus dem eigenen Nachwuchs entwickelten sich einige Spitzenleute, allen voran Elvira Ehrlich. 1976 wurde sie Süddeutsche und Deutsche Meisterin bei der weiblichen Jugend. Im Oktober 1976 gab sie ihr Debüt in der Nationalmannschaft bei einem Turnier in London. Später wurde sie Bayerische Meisterin bei den Damen.

    Auch Robert Darga lernte Judo als Schüler beim Sportbund. 1978 wurde er Bayerischer Meister der Herren im Halbschwergewicht. Später war er lange auch als Gastkämpfer in der 2. Judo-Bundesliga am Start.

    Die Abteilung ist heute ein wöchentliches Treffen von Kindern und Jugendlichen, um sich fit zu halten (oder zu werden), um sich beim Raufen nach Regeln auszuprobieren, Disziplin zu erfahren und auszuhalten. Judo hilft, Selbstbewusstsein aufzubauen, das nach außen wirkt, aber nie provoziert, getreu dem „sanften Weg“. Judo ist daneben mehr als Selbstverteidigung und Kampfsport: Den Gegner auch als Partner zu sehen, schult soziale Fähigkeiten. Das Erlernen und Praktizieren der Techniken fördert körperliche und geistige Funktionen. Die Vermittlung der Judo-Werte Mut, Bescheidenheit, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Höflichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Selbstbeherrschung und Freundschaft ist Fundament des Sports.

    Infos zu Probetraining bei der Judo-Abteilung des Sportbund DJK Rosenheim:

    Unser Training richtet sich an Kinder und Jugendliche ab Schulalter. Schnuppertraining ist jederzeit möglich. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Einfach vorbeikommen und mitmachen!

    Dienstags (außer in den Ferien) von 18 bis 19.30 Uhr in der Kampfsporthalle (im EG ganz hinten) der Wolfgang-Pohle-Halle (Schießstattstr. 9 – 11, 83024 Rosenheim).

  • Karate

    Karate heißt übersetzt „leere Hand“ und ist eine asiatische Kampfkunst.

    Die Sparte Karate wurde am 11.10.1983 als Unterabteilung der Judo- und Ju Jitsu-Abteilung von Gerhard Geiß (1. DAN) gegründet.

    Gerhard Geiß bis 1986 und Heike Meyer (1. KYU) waren die ersten Trainer der Abteilung. Nach nur einem Jahr hatte die Abteilung bereits 35 Mitglieder.

    In Folge Gerhard Geiß beruflichem Wegzug aus Rosenheim übernahm Frank Kühnhauser die Trainingsleitung. Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 42, wobei mehr als die Hälfte davon, zweiundzwanzig, Kinder und Jugendliche sind. Trotz oder gerade deshalb ist die Karate-Abteilung ein kleiner eingeschworener Haufen.

    Die Mitgliederzahl mag im Vergleich zu den Ballsportarten geringer sein, aber man ist gut miteinander verbunden und bietet seinen Mitgliedern im Training verschiedene Sichtweisen auf das Karate sowie Schwertkampf. Beim Sportbund DJK Rosenheim wird neben Shotokan-Karate und stiloffenem Karate auch Kyushu Jitsu gelehrt.

    Zwei unserer Trainer haben Prüferlizenzen und wir führen hausinterne Prüfungen bis inklusive dem 1. KYU (der letzten Stufe vor dem Schwarzgurt) durch.

    Die erste Prüfung (zum Gelbgurt) fand beim SBR am 05.06.1984 statt. Prüferin war seinerzeit Gudrun Hisatake die erste deutsche Karateka mit Meistergrad und erste deutsche internationale Kampfrichterin. Sie nahm Prüfungen bis 1987 beim Sportbund DJK Rosenheim ab.

    Thomas Stockerl leitete 21 Jahre lang als Vorstand die Abteilung. Der heutige Vorstand besteht aus Norbert Müller (3. DAN) und Robert Gröbmair (2. DAN).

    In der Anfangszeit der Sparte waren die Trainings auf mehrere Stätten verteilt, u.a. wurde in der Schule in Fürstätt bzw. im Karolinengymnasium trainiert. Heute befindet sich die Heimat des „Weg der leeren Hand“ (die wortwörtliche Übersetzung von KarateDo) in unserem Dojo in der Wolfgang-Pohle-Halle, abgetrennt von der Haupthalle. Diese Halle wurde und wird von der Sparte auf ihre Bedürfnisse hin gestaltet und ausschließlich zum Karatetraining genutzt.

    Der Boden ist mit Tatami (Matten) ausgelegt, mehrere Makiwara (Schlagpfosten), Sandsäcke und weiteres Trainingsmaterial dienen der Ausbildung der verschiedenen Techniken des Karate.

    Karate wird beim Sportbund DJK Rosenheim als Kampfkunst betrieben, als philosophisch untermauerter Lebensweg. Im Gegensatz dazu gibt es Karate in anderen Vereinen auch als Kampfsport mit eigenen Meisterschaften. Beim SBR wird dem „Sieg über sich selbst“ (Selbstüberwindung, Disziplin, sich Ziele setzen und erreichen etc.) jedoch Bedeutung beigemessen. Getreu dem DJK-Motto „Sport um der Menschen Willen“ geht es der Sparte darum, dass das lebenslange Betreiben des Karate nicht nur den Körper fit und gesund hält, sondern das Selbstbewusstsein – besonders wichtig für junge Menschen – ausbildet und stärkt. Viele Mitglieder konnten davon schon profitieren.

    Das Karate bis ins hohe Alter betrieben werden kann, zeigt sich am ältesten aktiven Mitglied, gleichzeitig eines der Gründungsmitglieder des Karate beim Sportbund DJK Rosenheim, der sich im siebten Jahrzehnt seines Lebens durch den Sport fit hält.

    Interessenten können beim Kindertraining freitags um 17 Uhr oder montags beim Erwachsenentraining um 17:30 Uhr reinschnuppern.

    Bei uns trainiert man auf verschiedene Zielsetzungen. Unter anderem schulen wir Kraftbildung, Muskelaufbau, Schnelligkeit, Präzision, Schnellkraft, Rücksicht auf den Partner, Atmung, bewusste Lockerheit, Konzentration, Merkfähigkeit und vieles Weitere.

    Das Trainingsangebot, philosophische Grundlagen des Karate und vieles mehr findet sich auf der Homepage der Sparte unter: www.karate-rosenheim.de

  • Taekwondo

    100 Jahre SBR – 50 Jahre Abteilung Taekwondo

    Was bedeutet Taekwondo?

    TAE = Fuß, mit dem Fuß treten, stoßen, springen.
    KWON = Faust, mit der Faust stoßen, schlagen.
    DO = Weg bzw. Methodik, geistige Einstellung.

    Taekwondo als Kampfkunst gibt es seit etwa 2.000 Jahren. Es ist die traditionelle Art der koreanischen, waffenlosen Selbstverteidigung sowie des sportlichen Wettkampfes. Seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney ist Taekwondo olympische Disziplin. 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona war Taekwondo bei Olympia als Demonstrationswettbewerb zugelassen.

    Taekwondo ist nicht einfach nur Sport, Wettkampf und Selbstverteidigung, sondern auch Charakterschulung und Lebensphilosophie. Taekwondo wird aus diesem Grund in vielen Orten Bayerns als Schulsport angeboten.

    Beginnen und ausüben kann man Taekwondo in jedem Alter. Denn obwohl Taekwondo ein sehr dynamischer Kampfsport ist, kann man ihn statt als Leistungssport, auch als Hobbysport zur Erhaltung der körperlichen Fitness betreiben.

    Die Abteilung Taekwondo im Sportbund DJK Rosenheim wurde am 01.09.1973 von Georg Karrenberg (6. Dan Taekwondo, Bronzemedaille bei der ersten Weltmeisterschaft 1973 in Seoul, ehemaliger Landes- und Damenbundestrainer) gegründet.

    Die aktuelle Mitgliederzahl der Sparte beträgt knapp über 50 Mitglieder.

    Von der Gründung bis Mitte der 70er Jahre trug die Abteilung zusätzlich den Namen „Seo Yoon-Nam Dochang“, benannt nach dem Trainer Seo Yoon-Nam, der den Abteilungsgründer maßgeblich in Stil und Technik beeinflusst hatte.

    Nach einer Trennung von Herrn Seo Yoon-Nam musste ein neuer Name gefunden werden. Die Idee war herauszustellen, dass der koreanische Nationalsport in einer Sportschule trainiert wird, die unter der Leitung eines Deutschen stand. So führte die Abteilung zusätzlich den Namen Hanguk (Korea) Dogil (Deutsch) Dochang (Schule), also koreanisch-deutsche Schule.

    Ende der 80er Jahre hatte sich der Abteilungsgründer, Georg Karrenberg, beruflich verändert und stand für ein Training nicht mehr zur Verfügung. So übernahm sein langjähriger Stellvertreter, Reinhard Patzner das Training. Außerdem verzichtete man mit dem Ausscheiden von Georg Karrenberg auf den Zusatz „Hanguk Dogil Dochang“.

    Von 1973 bis 1993 lag ein großer Fokus der Abteilung im leistungsorientierten Vollkontaktwettkampf. Der Abteilungsgründer Georg Karrenberg (6. Dan Taekwondo) konnte hier auf seinen sehr großen Erfahrungsschatz im Bereich Wettkampf als Sportler und Trainer zurückgreifen. Im Lauf der Jahre nahmen regelmäßig talentierte Mitglieder der Abteilung mit Erfolg an verschiedenen internationalen und nationalen Turnieren und Meisterschaften teil. Die Abteilung zählte in diesen intensiven Jahren teilweise über 250 aktive Mitglieder.

    1993 erfolgte eine Umstrukturierung der Abteilung. Der Trainingsschwerpunkt wurde mehr auf den Aspekt des Breitensports gelegt, weil viele Mitglieder der Sparte nicht auf Wettkampfbasis trainieren wollten. Dennoch wird das Wettkampftraining weiterhin nicht vernachlässigt.

    Die Coronapandemie ging auch an der Taekwondo-Abteilung nicht spurlos vorbei.

    Als Kontaktsport wurde die Ausübung sofort gesperrt und erst spät wieder vollkommen freigegeben. Mit Online-Training, Outdooreinheiten und viel gutem Willen ließ sich das Schlimmste verhindern. Der Mitgliederschwund, den alle Sportvereine erleben mussten, hat auch die Taekwondosparte vor allem bei den Jugendlichen und Erwachsenen getroffen. Gleichzeitig hat sich ein harter Kern herausgebildet, der durch Corona noch mehr zusammengeschweißt wurde. Das Ende der Pandemie wiederum war für viele Interessierte der Startschuss, etwas gänzlich Neues auszuprobieren – oder wieder einzusteigen – und so freut sich die Abteilung Taekwondo heute wieder über einen stetigen Zuwachs an Mitgliedern von jung bis alt beiderlei Geschlechts.

    Die Abteilung Taekwondo im Sportbund DJK Rosenheim zählt zu den ältesten Taekwondovereinen in Bayern. 2023 findet parallel zur Feier des 100-jährigen Jubiläums des Sportbundes Rosenheim auch das 50-jährige Jubiläum der Abteilung Taekwondo statt. Für eine Sportart, die es in Deutschland erst seit 1964 gibt, eine beachtliche Zeit.

    Taekwondo im Sportbund DJK Rosenheim steht für Qualität und Tradition, ohne sich dabei den modernen Entwicklungen des olympischen Taekwondo zu verschließen. Das Trainerteam verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung, verschiedenste Wettkampferfolge sowie mehrere längere Trainingsaufenthalte in Korea, dem Ursprungsland des Taekwondo. Wer modernes, qualitativ hochwertiges Taekwondo sucht, ist im Sportbund DJK Rosenheim goldrichtig.

    Das Trainerteam besteht aktuell aus Nadja Helmstreit-Karrenberg (2. Dan, Taekwondo seit 1984), Michaela Patzner (2. Dan, Taekwondo seit 2002), Sait Gülcen (1. Dan, Taekwondo seit 2007), Markus Michalek (3. Dan, Taekwondo seit 1995) und dem Abteilungsleiter Reinhard Patzner (4. Dan, Taekwondo seit 1971). 

    Informationen zum Probetraining:

    Für Kinder bieten wir Training ab 7 Jahren, für Jugendliche und vor allem für Erwachsene gilt: Zum Anfangen ist es nie zu spät. Ein Probetraining ist jederzeit möglich. Einfach vorbeikommen und mitmachen. 

    Trainingszeiten während der Schulzeiten* in der Wolfgang-Pohle-Halle, Schießstattstraße 9-11 sind:

    • Montag 17:00 – 17:45 Uhr Kinder Anfänger Taekwondo
    • Montag 17:45 – 19:00 Uhr Kinder Taekwondo Fortgeschrittene
    • Montag 19:00 – 20:30 Uhr Jugendliche & Erwachsene Taekwondo alle

     In der Grundschule I Hohenzollernstraße Ecke Prinzregentenstraße:

    • Donnerstag 17:15 – 18:00 Uhr Kinder Anfänger Taekwondo
    • Donnerstag 18:00 – 19:00 Uhr Kinder Taekwondo Fortgeschrittene
    • Donnerstag 19:00 – 20:30 Uhr Jugendliche & Erwachsene Taekwondo alle
    • Donnerstag 20:45 – 21:45 Uhr Erwachsene alle, Techniktraining

    *Schulferien sind trainingsfreie Zeiten oder Ferientraining nach Absprache.

    Geheimtipp für Lieblingsübungen aus der Sportbund Taekwondosparte:

    Apcha-Olligi oder der gerade Beinschwung.

    Dabei wird aus der Kampfstellung heraus das hintere Bein explosiv und vor allem gestreckt soweit wie möglich nach oben geschwungen. Der Rücken wird dabei möglichst gerade gehalten, der Blick geht nach vorn. Diese Übung wird idealerweise durchgeführt, ohne sich festzuhalten oder abzustützen. Am Anfang ist es zudem ratsam, die Höhe langsam zu steigern.

    Da der gerade Beinschwung gleichermaßen die Muskulatur dehnt und kräftigt, gehört er für uns definitiv zu den Lieblingsübungen und sollte in keinem Training fehlen. Ansonsten der geheimste Tipp aller Tipps – üben, üben, üben, denn egal, ob Meister oder Anfänger, wer sich regelmäßig übt, lernt ein ganzes Kampfsportleben lang nicht aus. 

    Link zur aktuellen Website und zu Social Media Portalen:

    www.sbr-taekwondo.de

    www.facebook.com/SBRTaekwondo

    www.instagram.com/taekwondo_rosenheim_sbdjk

  • Tanzsport

    Die Tanzsportsparte im Sportbund DJK Rosenheim wurde am 12.04.1996 die Tanzsportabteilung im Sportbund DJK Rosenheim e.V. von ehemaligen Mitgliedern der Tanzsportgemeinschaft Rising Stars Rosenheim mit dem Ziel gegründet, das Angebot eines angesehenen Sportvereins aus Rosenheim hinsichtlich der Trainingsflächen und -zeiten allen Tanzsportbegeisterten zugänglich zu machen. Die Abteilung kann somit auf bereits mehr als ein Vierteljahrhundert zurückblicken.

    Die Sparte bietet Tanzsporttraining in den Sparten Standard und Latein für ambitionierte Tänzer, die sich im Turniersport betätigen wollen oder um Tanzen als Freizeitsport in unseren Breitensport Gruppen auszuüben.

    Darüber hinaus wird regelmäßiges Zumba Training in den zwei Gruppen, Zumba Fitness® und Zumba Gold® angeboten.

    Die lizenzierten Profi-, Breitensport und Zumba-Trainer/Trainerinnen bieten für alle Ansprüche ein qualitativ hochwertiges Training an.

    Das Trainingsdomizil befindet sich am Sportbund Campus in der Pürstlingstraße im Gebäude der Umkleidekabinen im Keller. Der Tanzsaal ist 20 m lang und 14 m breit, hat also eine Grundfläche von sagenhaften 280 qm und verfügt über einen hochwertigen Tanzparkettboden. Für Haltungs- und Technikübungen gibt es an der Längsseite eine ca. 12 m lange Spiegelwandfläche. Zu fast jeder Tages- und Nachtzeit gibt es eine Trainingsmöglichkeit für tanzbegeisterte Paare.

    Seit 2018 bietet die Sparte in ihren Räumen das beliebte Zumba® Trainingsprogramm an.

    Alle Informationen zu den einzelnen Bereichen der Tanzsportabteilung, den Trainer und Trainerinnen sowie den für den Sportbund DJK Rosenheim in Wettbewerben antretenden Paaren finden sich auf der Homepage der Sparte:

    www.tanzsport-rosenheim.de

    Vielleicht kommen Sie ja bald zu einem kostenlosen Schnuppertraining bei uns vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

  • Tennis

    Der Boom ist zurück – Tennis beim SBR blüht wieder auf

    Geschichte Tennis-Abteilung

    Die 1978 gegründete Tennisabteilung hat wie die meisten anderen Tennisvereine eine wechselvolle Entwicklung durchgemacht. Anfangs spielten bis zu 270 Erwachsene, Jugendliche und Kinder auf unserer Anlage. In den Jahren 2010 bis 2018 – nach Ende des ersten Tennisbooms – gab es einen spürbaren Mitgliederschwund. Trotzdem stand die Abteilung gut aufgestellt da. Es wurde jederzeit der familiäre Gedanke des miteinander Spielens in den Vordergrund gestellt. Viele Mitglieder halten der Tennisabteilung seit Jahrzehnten die Treue. Beispiele sind Familien, die in der 3. Generation aktiv Tennis spielen und in den Mannschaften für den Verein antreten.

    Beachtliche Erfolge konnten jedoch ebenfalls in sportlicher Hinsicht verzeichnet werden. In der Spielzeit 1999 feierten gleich fünf der sechs gemeldeten Damen- und Herrenmannschaften den Aufstieg in die nächsthöhere Liga. Damals gelang der 1. Damenmannschaft der Aufstieg in die bis dahin nie erreichte Bezirksklasse I.

    Unsere Teams
    Auch heute ist die Damenmannschaft wieder das Aushängeschild des Vereins. Das überwiegend aus Jugendspielerinnen bestehende Team tritt in der Südliga I an und konnte in der vergangenen Winterrunde sogar in der Landesliga aufschlagen.

    In der aktuellen Wettspielsaison sind insgesamt 10 Mannschaften beim BTV, dem Bayerischen Tennisverband, für die Punktrunde gemeldet. Davon sechs Jugendmannschaften (Bambini 12, Knaben 15 (I+II), Mädchen 15, Juniorinnen 18, Junioren 18), sowie vier Erwachsenenmannschaften (Damen, Herren, Damen 30 und Herren 40).

    Unsere Abteilung
    Aktive Jugendarbeit und viel Engagement haben dafür gesorgt, dass mittlerweile wieder ein Zulauf großen Ausmaßes zum Tennissport zu verzeichnen ist. Die Mitgliederzahl hat sich trotz Corona seit 2018 von 96 auf 214 Mitglieder, mit einer gesunden Altersstruktur, mehr als verdoppelt. Neben 139 Erwachsenen sind heute 75 Kinder und Jugendliche Mitglieder in der Tennisabteilung. 

    Unser Training, unsere Veranstaltungen
    Einen großen Anteil am Wiederaufschwung der Tennisabteilung hat auch die geänderte Trainingsstruktur, die durch unseren Trainer Maik Blankenhorn und sein Team möglich wurde. Neben einem dreimal wöchentlich stattfindenden Erwachsenentraining für Einsteiger, Wiedereinsteiger und Freizeitspieler wurde ein sehr umfangreiches Trainingsprogramm für Jugendliche, Kinder und Zwergerl auf die Beine gestellt. Schon die jüngsten Zwergerl werden durch Simone Ripka, Georg Huber, Niki Lerchenberger und ihr Helferteam sehr personalintensiv betreut und geschult.

    Für Jugendliche, die am Punktspielbetrieb teilnehmen und zusätzlich ein Techniktraining in Gruppen oder Kleingruppen bzw. Einzelstunden in Anspruch nehmen, gibt es seit dieser Saison ein sehr stark von der Abteilung bezuschusstes Mannschaftstraining, das großen Zuspruch findet und den Teamgeist zusätzlich fördert.

    Feriencamps, Doppel-Praxis-Tage mit Theorieeinheiten samt Hotdogparty für Jugendliche, Schnuppertrainings, Schnupperkurse für Vor- und Grundschüler, Schleiferlturniere, Würstelabende, Radlausflüge, Vereinsmeisterschaften für alle Altersklassen, Flötzinger-Cups, Sommerfeste und ein diesem Jahr erstmals großer Saisoneröffnungsbrunch mit Mitgliederinfo runden das umfangreiche Angebot ab und erfreuen sich großer Beliebtheit. 

    Unsere Anlage
    Unsere Anlage mit sechs Sandplätzen und einem gemütlichen Tennisheim lädt zum gemütlichen Beisammensein, zum geselligen Training, zum Ballsport mit Gleichgesinnten und zum professionellen Training ein.

    Im Frühjahr werden unsere Plätze für die Saison fit gemacht. Bis zum Spätherbst wird gespielt, im Winter gibt es in der angrenzenden Tennishalle zahlreiche Spielmöglichkeiten.

    So findet Ihr uns
    Unsere Anlage liegt in der Pürstlingstraße 47 in 83024 Rosenheim. Je nachdem, von welcher Richtung Ihr kommt, vor oder nach dem Sportplatz auf den Parkplatz abbiegen. Bei der ersten Anlage auf der linken Seite findet Ihr uns. 

    Unsere Ansprechpartner
    Bei Fragen rund um das Tennis beim SBR wendet Euch an folgende Ansprechpartner:

    Michael Raidt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 0172/8387969); bei Fragen zur stark vergünstigten Schnuppermitgliedschaft und allgemeinen Fragen zur Mitgliedschaft, sowie zu allen Mannschaften.

    Maik Blankenhorn (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 0176/70027151); bei Fragen zum Trainingsbetrieb und zu den Trainingscamps für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 7 Jahren.

    Simone Ripka (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.); Fragen zum Zwergerltraining für Kinder bis 7 Jahre.

    Jonas Kranz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 01719761023); bei Fragen zum Trainingsangebot für Studenten, studentische Mitgliedschaft sowie Interessierte für die Herrenmannschaft.

    Weitere Infos sind auf unserer Homepage zu finden www.tennis-sbr.de  

    Unser Schnuppertraining
    Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Hauptvereins bieten wir bis einschließlich Oktober 2023 die Möglichkeit zum einmaligen, kostenlosen Schnuppertraining in der Gruppe an. Das einmalige Schnuppertraining gilt für alle Altersklassen und Spielstärken. Einfach unseren Trainer Maik Blankenhorn vorab per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch: 0176/70027151 kontaktieren.

    Untenstehenden Gutschein ausschneiden, ausfüllen und bitte mitbringen. Selbstverständlich könnt ihr den Gutschein auch bei uns vor Ort ausfüllen. Aber bitte die vorherige Anmeldung nicht vergessen!

  • Tischtennis

    Seit einem Dreivierteljahrhundert wird im Sportbund DJK Rosenheim Tischtennis gespielt. Damit ist die Tischtennisabteilung eine der ältesten Sparten im Verein.

    Bereits 1948, drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde die Abteilung aus dem Zusammenschluss der katholischen Jugend von St. Nikolaus und Christkönig gegründet. Die erste Mannschaft wurde von den Gebrüdern Finsterwalder, Berchtenbreiter, Heiner Koula, Brandmüller, Axthammer, Pernleitner und Wax gebildet.

    Schon drei Jahre später maß man sich mit anderen Vereinen um Punkte. Erst in der Bezirksliga, ab 1953 eine Klasse höher in der Landesliga. Unbestrittener Star der Mannschaft war damals Heiner Koula, der mit seinem Bruder Siegfried zu den Gründungsmitgliedern gehörte.

    Die Koulas gehörten in den Folgejahren zu den besten Akteuren in der Landesliga und stiegen in die Bayerische Sonderklasse 1 auf. Heiner Koula wurde zehnmal nacheinander Rosenheimer Stadtmeister und durfte 1957/58 sogar an den Deutschen Einzelmeisterschaften im Tischtennis teilnehmen.

    Aus den zarten Anfängen wurde ein regelrechter Höhenflug. 1962 folgte der Aufstieg in die seinerzeit höchste Spielklasse in Deutschland, die Oberliga, welche Anfang der 60er Jahre, wie im Fußball noch nicht auf Bundesebene spielte.   Bereits in der folgenden Saison schaffte man Platz zwei in der Oberliga und qualifizierte sich für die Süddeutsche Endrunde, in der ein hervorragender dritter Platz heraussprang.

    Die Belohnung: ein Tischtennis-Länderspiel gegen Japan 1963 in Rosenheim, bei dem 1.100 Zuschauer nebst Fernsehen das Spektakel im Hotel Hofbräu verfolgten. Weitere Berichte und Übertragungen folgten in diversen Sportsendungen.

    Aufgrund der gezeigten Leistungen und durch eine intensive Jugendarbeit Rosenheims, die Jugendmannschaft wurde Anfang der 60er Jahre dreimal in Folge Bayerischer Meister, wurde die Tischtennisabteilung des Sportbund DJK in der neu geschaffenen süddeutschen Oberliga 1963/64 als Gründungsmitglied aufgenommen. Sieben Jahre lang konnte man diese Klasse halten.

    Anfang der „Wilden Siebziger“ endete fürs Erste der Höhenflug der Rosenheimer. Tischtennis tat sich in dieser Zeit, schwer die Jugend für den Sport mit dem kleinen Zelluloid Ball zu begeistern.

    Fast zwanzig Jahre lang spielte man mit wechselndem Erfolg einige Klassen tiefer. Der Fußball und vor allem Eishockey, nach der Eingliederung in den Sportbund DJK ab 1978, waren in der Rosenheimer Sportszene wesentlich präsenter.

    Ende der Achtziger fand eine Art Generationswechsel statt. Angetrieben von neuen starken Spielern und „Machern“ wie Udo Gebhardt, Manfred Schulze und Martin Stemberger schaffte die 1. Mannschaft die Rückkehr in die Bayernliga.

    Von den höchsten Leveln wie zu Glanzzeiten in den Sechzigern war allerdings nicht mehr die Rede, auch wenn 1990/91 als erster ausländischer Spitzenspieler der tschechische Nationalspieler Miroslav Schenk in Rosenheim „aufschlug“ und ein Jahr später mit Thomas Wetzel vom damaligen Zweitligisten ATSV Saarbrücken ein Spieler der gehobenen Qualität verpflichtet werden konnte.

    Mit diesen beiden und dem einheimischen „Stammpersonal“ gelang 1994/95 der Aufstieg in die Regionalliga, damals die dritthöchste Liga in Deutschland. Die Krönung dieser erfolgreichen Zeit war der Aufstieg der 2. Mannschaft in die Landesliga. Der Unterbau für eine rosige Zukunft war gelegt.

    In den Neunzigern gab es dann ein Auf und Ab zwischen Regional- und Oberliga, ab 1998 folgte die nächste Stabilitätsphase, als man sieben Jahre lang die Regionalliga halten konnte.

    Kern und Leistungsträger der Mannschaft waren die einheimischen Spieler Thomas Wetzel, Engelbert Sperr und Wolfgang Hundhammer.

    Die Professionalisierung des Tischtennissports in Deutschland, gepaart mit internationalen Erfolgen deutscher Spitzenspieler, brachte neues Interesse für den Sport. Wolfgang Hundhammer gelang es als Mannschaftsführer, mit begrenzten finanziellen Mitteln und wechselnder Besetzung bis 2018 den Verein in den höheren Ligen (Ober- und Regionalliga) zu halten. Höhepunkt dieser Zeit war zweifellos ein 3. Platz in der Saison 2016/17, in der man sogar lange Zeit um den Aufstieg in die 3. Bundesliga mitspielen konnte.

    In diesen erfolgreichen Jahren schlugen u. a. mit Istvan Toth, Zsolt Hollo, Adam Pattantyus, Csaba Szappanos (alle Ungarn), Jozef Wiltschka (Tschechei), Fjodor Kuzmin (Russland), Francisco Sanchi und Horatio Cifuentes (beide Argentinien) viele ausländische Nationalspieler für den Sportbund auf.

    Gegenwärtig fehlen der Sparte jedoch die wirtschaftlichen und organisatorischen Möglichkeiten, Tischtennis in einer der höchsten (Profi-)Ligen zu spielen.

    Das Hauptaugenmerk der Abteilungsleitung unter Wolfgang Hundhammer und Bernhard Bruckner liegt deshalb seit geraumer Zeit auf der Jugendarbeit. Stichwort „Breite statt Spitze“.

    Erste Erfolge dieser Aufbauarbeit zeigten sich in der Saison 2018/19, als alle drei Jugendmannschaften in ihrer Liga Meister werden konnten.

    In der aktuellen Saison erreichte Vincent Chikov bei den Bayerischen Minimeisterschaften in der „Altersklasse 2014 und jünger“ den guten 8. Platz. In der „Altersklasse 2012/13“ holte sich Paul Kamper den hervorragenden 6. Platz bei der bayerischen Meisterschaft.

    Selbst die Coronapandemie konnte den Jugend-Aufschwung der Tischtennisabteilung im Sportbund DJK Rosenheim nicht bremsen. Aktuell befinden sich durchschnittlich ca. 25 Kinder dienstags und freitags im Jugendtraining.

    Diese sollen die Stammspieler der Herrenmannschaft von morgen werden und vielleicht an die alten Erfolge anknüpfen können. Oder als Anhänger und Trainer den Spaß am Tischtennis an künftige Generationen weitergeben. Denn Tischtennis trainiert nicht nur den Körper, sondern die Persönlichkeit und soll soziale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen entwickeln.

    Mit Gerhard Deckert konnte ein weiterer erfahrener Trainer gewonnen werden, um die Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu fördern.

    In der kommenden Saison 2023/24 geht der Sportbund DJK Rosenheim mit drei Herrenmannschaften, zwischen Bezirksklasse und Verbandsliga und drei Jugendmannschaften, zwischen Bezirksklasse und Bezirksliga an den Start.

    Derzeit besteht die Abteilung aus ca. 75 Mitgliedern, wobei sich die Erwachsenen und die Jugendlichen in etwa die Waage halten. Weitere Infos unter: www.sbrtt.de

    Wir heißen alle Tischtennis-Interessierten aller Altersklassen herzlich willkommen zu einem Schnuppertraining. Voranmeldung per E-Mail bitte bei Bernhard Bruckner: unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.